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„Aber Nutzen ist heute alles, Sinn gibt es nicht mehr. Ehre gibt es wohl auch nicht mehr. Die Hauptsache, daß man mit dem Leben davon kommt.“

Sophie Scholl, 28.6.1940

Weiße Rose Stiftung e.V

Die Weiße Rose Stiftung e.V. wurde im Jahr 1987 von Überlebenden, Familienangehörigen und Freunden der Widerstandsgruppe gegründet. Sie will die Erinnerung an den Widerstand gegen die NS-Diktatur wachhalten und Zivilcourage, individuelle Verantwortung sowie demokratisches Bewusstsein fördern.
Schwerpunkte der Arbeit sind Ausstellungen, historischpädagogische Projekte mit Schulen und Veranstaltungen.

Ziel der Weiße Rose Stiftung e.V. ist es, im In- und Ausland die Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose wach zu halten sowie Toleranz und demokratisches Bewusstsein zu stärken.

Die Weiße Rose Stiftung e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein.



Die Geschäftsstelle befindet sich in der Ludwig-Maximilians-Universität, 80539 München, Geschwister-Scholl-Platz 1.
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Ziele

Die „Städtegemeinschaft im Zeichen der Weißen Rose“


Berlin, Freiburg, Gräfelfing, Hamburg, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm, die Städte, in denen Mitglieder der Weißen Rose gelebt und Widerstand geleistet haben, schlossen sich 1987 auf Initiative der Weiße Rose Stiftung e.V. zur „Städtegemeinschaft im Zeichen der Weißen Rose“ zusammen.
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Zur Geschichte der Weiße Rose Stiftung

25 Jahre Weiße Rose Stiftung e.V. – ein Beitrag zur Erinnerungskultur
von Hildegard Kronawitter veröffentlicht im Themenheft "Einsichten und Perspektiven" über die Weiße Rose der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

„Ihr sollt nicht vergessen sein“, versprach bereits am 27. Juni 1943 Thomas Mann in seiner monatlichen BBC-Sendung „Deutsche Hörer!“, als er vom studentischen Widerstand in München und der Ermordung dreier Studenten berichtete [1]. In den folgenden Jahrzehnten wurde dieses Versprechen in vielfacher Weise eingelöst. Gedenkveranstaltungen und Zeitzeugengespräche, Mahnmale und Namensgebungen von Straßen, Plätzen, Schulen und sonstigen Institutionen, zahlreiche publizistische und wissenschaftliche Veröffentlichungen, international beachtete Filme sowie unzählige Medienberichte erinnerten an die studentische Widerstandsgruppe um Hans Scholl und Alexander Schmorell und hielten die Flugblattaktionen der Weißen Rose im Bewusstsein der Menschen bemerkenswert präsent.

In diesem Beitrag wird die vielfältige Erinnerungskultur zur Weißen Rose in den Blick genommen und anschließend gefragt, warum angesichts eines umfassenden Vergegenwärtigens und Gedenkens im Jahr 1987, also nach über vier Jahrzehnten der Widerstandsaktionen eine eigene Institution, die Weiße Rose Stiftung e. V. ins Leben gerufen wurde. Die neu gegründete Organisation mit heutigem Sitz in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität verpflichtete sich per Satzung, den Widerstand der Weißen Rose im In- und Ausland bekannt zu machen, Wissen und Verständnis für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu fördern sowie anzuregen, über das Lernen aus der Vergangenheit Toleranz, Zivilcourage und Übernahme individueller Verantwortung in Demokratie und Gesellschaft zu fördern. Es ist also zu prüfen, ob und inwieweit die Weiße Rose Stiftung e. V. dem selbstgestellten Auftrag nachkommt und welchen ergänzenden Beitrag sie für die Erinnerung an die Weiße Rose zu leisten vermag. Danach zu fragen, heißt zugleich die Legitimation der Weiße Rose Stiftung e. V. zu überdenken und ihre Leistungen für die Erinnerungskultur des Widerstandes einzuordnen.

Alle Bilder in diesem Beitrag stammen aus dem Kunstprojekt „Das Erbe der Weißen Rose“ – Mobile Kunst im Münchner Raum von 2011/2012 von Oberstufenschülern des Willi-Graf-Gymnasiums (Projektleiterin Uta Schärf). Die mobilen Kunstinstallationen schmücken historische Orte der Nachkriegszeit und ihre Bildzitate sind geprägt von kritischem Denken, Zivilcourage, Verantwortung, dem Ringen moderner Jugendlicher um innere und äußere Freiheit im Allgemeinen und politischem Engagement für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben. Diese erweiterte „Street Art“ soll die Menschen auf die Werte, für die die Weiße Rose gekämpft hat, aufmerksam machen und so ihr Erbe aufrecht erhalten.

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Ein Blick zurück...

Tätigkeitsberichte der vergangenen Jahre

Tätigkeitsbericht 2015 (PDF 2,43 MByte)

Tätigkeitsbericht 2014 (PDF 2,56 MByte)

Tätigkeitsbericht 2013 (PDF 2,28 MByte)

Tätigkeitsbericht 2012 (PDF 4,76 MByte)

Tätigkeitsbericht 2011 (PDF 2,72 MByte)

Tätigkeitsbericht 2010 (PDF 1,37 MByte)

Tätigkeitsbericht 2009 (PDF 1,27 MByte)

Tätigkeitsbericht 2008 (PDF 1,41 MByte)

Tätigkeitsbericht 2007 (PDF 1,58 MByte)

Tätigkeitsbericht 2006 (PDF 1,1 MByte)

Tätigkeitsbericht 2005 (PDF 1,85 MByte)

Tätigkeitsbericht 2004 (PDF 671 kByte)

Daten und Fakten der Weiße Rose Stiftung e.V.

Ein Rückblick - 1985 bis 2008 Weiter ...