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„Nur als Beispiel wollen wir diese Tatsache kurz anführen, die Tatsache, daß seit der Eroberung Polens dreihunderttausend Juden in diesem Land auf bestialischste Art ermordet worden sind. Hier sehen wir das fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen, ein Verbrechen, dem sich kein ähnliches in der ganzen Menschengeschichte an die Seite stellen kann.“

Flugblatt II

Presse

Straßenbenennung in Moosach nach Mirjam David, Mitstreiterin der Weißen Rose

Am 31. Mai 2017 wurde auf Vorschlag der SWM von der Landeshauptstadt M�nchen eine Stra�e auf dem Campus in Moosach nach der Chemiestudentin Mirjam David ein geweiht.

Siehe dazu Bericht in der SZ online: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/2.220/neuer-strassenname-meine-mutter-war-eine-heldin-1.3529278

Die Weiße-Rose-Ausstellung tourt durch Tschechien


Die Weiße Rose Stiftung e. V. zeigt ihre Wanderausstellung „Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler“ erstmals in mehreren tschechischen Städten in landessprachlicher Version.

Der Auftakt der Präsentation findet im Rahmen einer Vernissage am 23. März 2017 in der Repräsentanz des Freistaates Bayern in der Tschechischen Republik, Michalská 12, Prag statt. Die Ausstellung verbleibt dort bis Mitte Mai und steht Besuchern der Repräsentanz innerhalb der Öffnungszeiten offen. Neben den Ausstellungstafeln veranschaulicht ein Kurzfilm, wie beschwerlich und zugleich gefährlich mitten im Krieg die Herstellung von Flugblättern für die Widerstandsgruppe war. Außerdem sind Filmszenen aus „Sophie Scholls letzte Tage“ zu sehen sowie als besondere Ausstellungsstücke Reproduktionen der Originalflugblätter.

Die tschechische Partnerorganisation der Weiße Rose Stiftung, Antikomplex, betreut die Ausstellung und bringt sie anschließend in weitere Städte. Die nächste Station wird voraussichtlich die Universität von Pilsen sein. Antikomplex organisiert zusammen mit örtlichen Partnern bei jeder Ausstellungsstation einführende Vorträge und lädt zu Führungen bzw. Workshops mit Schülern und Studierenden ein.

Die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e. V., Dr. Hildegard Kronawitter, zeigt sich erfreut und sehr dankbar, dass Antikomplex, die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik und der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds mit großem Interesse und Engagement die Ausstellungstour begleiten. Sie sieht darin eine besondere Wertschätzung der studentischen Widerstandsgruppe Weiße Rose, deren zeitübergreifende Botschaft von Freiheit, Menschenwürde, Zivilcourage und Toleranz immer noch und wieder von großer Bedeutung ist.

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds unterstützt die Ausstellung als aufklärendes und damit das Verständnis von Tschechen und Deutschen fördernd mit 50 Prozent der Kosten. Die Weiße Rose Stiftung setzt für das ambitionierte Ausstellungsprojekt Eigenmittel und Spenden ein.
Größere Gruppen oder Schulklassen werden gebeten, sich vor dem Besuch der Ausstellung bei der Bayerischen Repräsentanz anzumelden. Mehr Informationen zum Besuch der Ausstellung in Prag finden Sie unter www.tschechien.bayern.de.

Neueröffnung der DenkStätte am Lichthof der LMU

Die neue Dauerausstellung bietet einen umfassenden Blick auf die Geschichte der Weißen Rose und stellt den Widerstand der Gruppe in den Kontext von NS-Diktatur und verbrecherischem Krieg. Sie thematisiert die Ausweitung der Aktionen in andere Städte und veranschaulicht die Wirkungsgeschichte der Weißen Rose im In- und Ausland. Mit ihrer hellen und klaren Ästhetik entspricht die zweisprachige Ausstellung dem neuesten Forschungsstand und derzeitigen museumsdidaktischen Standards.

Die DenkStätte Weiße Rose wurde 1997 am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität in München eingerichtet, um das Wirken der Münchner Widerstandsgruppe und deren Umfeld zu zeigen. Neue Sehgewohnheiten, ein geänderter Forschungsstand, die Erwartungen des Publikums an eine zeitgemäße Vermittlung sowie wachsende Besucherzahlen aus dem Ausland führten zu der Überzeugung, dass eine neue mehrsprachige Dauerausstellung erforderlich ist.
Eröffnet wird nun am Erinnerungstag der Verhaftung von Sophie und Hans Scholl, dem 18. Februar 2017, eine zweisprachige Dauerausstellung in Deutsch und Englisch mit klarer thematischer Ausrichtung und zahlreichen Dokumenten.
Die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V., Dr. Hildegard Kronawitter betont: „Die Ausstellung gibt keine Antworten vor, sie will Interesse an dem historischen Geschehen wecken und eigene Antworten anstoßen. Die Fragen am Ende der Ausstellung sollen dazu Impulse geben – gleich, ob junge Menschen oder reifere Jahrgänge sich mit der Weißen Rose befassen.“
Entsprechend derzeitiger museumsdidaktischen Standards können die Besucher das Wirken der Weißen Rose und ihr Umfeld erfahren. In interaktiven Medienstationen kommen Zeitzeugen der Weißen Rose eindrucksvoll zu Wort und werden die Biografien der wichtigsten Protagonisten vermittelt. Darüber hinaus zeigt ein Film eine nachgestellte Produktion von Flugblättern der Weißen Rose, was im Zeitalter von Massenkopien und Digitalisierung von besonderer Relevanz ist. Gezeigt und erklärt wird auch jene Literatur, deren ideengeschichtlicher Einfluss in den Aufrufen der Widerstandsgruppe erkennbar ist.
Erläutert und mit Dokumenten belegt ist zudem die Ausweitung der Widerstandsaktionen über Gleichgesinnte sowie die Gewinnung von Unterstützern für die Verbreitung der Flugblätter in weiteren Städten wie Saarbrücken, Ulm, Hamburg und Berlin, wo die Widerstandsaktivitäten fortgeführt wurden. Ein eigener Abschnitt ist der Erinnerungsgeschichte der Weiße Rose gewidmet; der Blick auf die Rezeption der Weißen Rose nach 1945 rundet die Ausstellung ab.
Die neu erarbeitete Ausstellung wurde gefördert vom Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt München. Die Ludwig-Maximilians-Universität München unterstützte das Vorhaben praktisch und finanziell.

Presseinformation (PDF)
Statement Dr. Hildegard Kronawitter zum Presserundgang (PDF)
Statements Dr. Spaenle, Dr. Kueppers, Prof. Dr. Bernd Huber (PDF)
Faltblatt zur neuen Dauerausstellung (PDF)

Mediale Berichterstattung über 70 Jahre Weiße Rose

Wir danken allen Journalisten und Redakteuren, die in der Gedenkwoche ausführlich über die Weiße Rose berichteten.
Beiträge und Artikel erschienen u.a. auf BBC, im russischen Sender "Stimme Russlands", im Bayerischen Fernsehen, in ARD und ZDF, in der Süddeutschen Zeitung und der Schwäbischen Zeitung.

Stimme Russlands
BR Rundschau
Tagesschau 1
Tagesschau 2
BBC-Interview mit Lilo Fürst-Ramdohr

9. November 2012, 17.10 Uhr: Finnischer Staatspräsident besucht DenkStätte Weiße Rose

Bei seinem heutigen offiziellen Staatsbesuch in Bayern wünscht der Präsident der Republik Finnland S.E. Sauli Väinämö Niinistö auch die DenkStätte Weiße Rose in der Ludwig-Maximilians-Universität zu besichtigen. Der Besuch ist von 17.10 Uhr bis 17.45 Uhr angesetzt.

Der Präsident ist in Begleitung der finnischen Botschafterin Frau Päivi Luostarinen, des Honorargeneralkonsuls Herrn Prof. Dr. h.c. Roland Berger sowie einer größeren Wirtschaftsdelegation und finnischen Pressevertretern.

In der Ludwig-Maximilians-Universität wird er vom Präsidenten der LMU Herrn Prof. Dr. Bernd Huber und der Vorsitzenden der Weiße Rose Stiftung e.V. Dr. Hildegard Kronawitter empfangen. Die englischsprachige Führung erfolgt durch Stefania Zuber.

Der Termin ist auch für Fotografen geeignet.
Wir bitten um eventuelle Zusagen bis 15 Uhr unter: 2180-5678

In Memoriam Anneliese Knoop-Graf

Dienstag, 8. November 2011, 19 Uhr, Vernissage des Kunstprojekts "Verdeckte Adressaten" im Lichthof der LMU und anschließendes Künstlerinnengespräch in der DenkStätte Weiße Rose

Wir freuen uns, Sie hiermit zur Vernissage des zweiten Teils des Kunstprojekts mit den Arbeiten von Metahaven (NL) und Katrin Mayer (D) einladen zu können. Die Begrüßung findet um 19 Uhr im Lichthof der LMU statt. Anschließend um 19:30 Uhr laden wir zum Künstlergespräch mit Katrin Mayer zum Thema "Widerstand und seine Medien" in die DenkStätte Weiße Rose ein.

Die künstlerischen Arbeiten werden bis 12. November im Lichthof der LMU und anschließend bis 25. November in der DenkStätte Weiße Rose gezeigt. Am 14. November ist die DenkStätte zur Besichtigung der Kunstwerke vor (ab 17:30 Uhr) und nach der Geschwister-Scholl-Preisverleihung geöffnet.
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Was hält die Erinnerung am Leben?

Mittwoch, 9. Februar 2011, 19 Uhr, München, Gasteig, Rosenheimer Straße 5, Vortragssaal der Stadtbibliothek:
Was hält die Erinnerung am Leben? Erinnerungskultur ohne Zeitzeugen.
Eine Veranstaltung der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule in Zusammenarbeit mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V., Regionale Arbeitsgruppe München und der Weiße Rose Stiftung e.V.
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Alexander Schmorell und die Weiße Rose

Montag, 29. November 2010, 17.30 Uhr in der DenkStätte am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität in München: Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Alexander Schmorell und die Weiße Rose".
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Vor 65 Jahren: Erste Gedenkfeier für die Opfer des studentischen Widerstands in München

München - Vor genau 65 Jahren, am 4. November 1945, fand in den Münchner Kammerspielen die erste Gedenkfeier für die Mitglieder der Weißen Rose statt. Das Universitätshauptgebäude lag noch in Schutt und Asche, als der wenige Tage zuvor von Wilhelm Hoegner als Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus berufene Franz Fendt bereits die Errichtung eines Denkmals für die Widerstandsgruppe um Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf sowie Prof. Kurt Huber forderte. Weiter ...

Kunstprojekt in Memoriam Anneliese Knoop-Graf

PLATFORM3 freut sich, ein von der Weiße Rose Stiftung e.V. initiiertes, gemeinsames Kunstprojekt zur Thematik des Flugblattes als Medium des politischen Widerstandes zu präsentieren. Das Projekt dient dazu, Formen von medialer Kommunikation sowie Vertriebsstrukturen regimekritischer Inhalte in die Gegenwart zu versetzen und dafür künstlerische Formate zu entwickeln. Weiter ...

Kurzmeldungen und Leserbriefe

Leserbrief zum Artikel "Die Überlebende der Weißen Rose" an die SZ
Leserbrief zum Tod von Frau Dr. Schultze-Jahn an den Münchner Merkur
Dr. Michael Probst verstorben
Heiner Guter wird 85 Jahre alt
Vorstandswechsel 2010
Vorstandswechsel 2009
Projekte der Stiftung
Das „Netzwerk Weiße Rose“
Tätigkeitsberichte
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Erinnern und Handeln - 20 Jahre Weiße Rose Stiftung e.V.

Aus Anlass des 20jährigen Bestehens der Weiße Rose Stiftung e.V. fand am 14. Oktober 2007 in der Ludwig-Maximilians-Universität eine Matinee-Veranstaltung unter dem Motto „Erinnern und Handeln“ statt.
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10 Jahre DenkStätte Weiße Rose 2007

Am 28. Juni 1997 eröffnete der damalige Bundespräsident Roman Herzog die DenkStätte der Weiße Rose Stiftung e.V. in der Ludwig-Maximilians-Universität München, die die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität dort eingerichtet hat. Neben der Dauerausstellung zur Widerstandsgruppe Weiße Rose wurden in den vergangenen Jahren zusätzliche Sonderausstellungen zu Willi Graf, Prof. Kurt Huber, Traute Lafrenz, Chistoph Probst und Hans Scholl gezeigt. Die Einzelausstellung zu Alexander Schmorell wird im November 2010 eröffnet. Sie ist bis Ende 2011 in der DenkStätte zu sehen. Weiterhin stehen den Besuchern eine Sehstation und fünf Hörstationen zur Verfügung.