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Seelenhrte ist das Abscheulichste unter den Menschen. Sie entspringt der letzten Lebensunfhigkeit und raubt dem Menschen das Eigentlich-Menschliche. Tapferkeit ist etwas ganz anderes.

Hans Scholl, 25.1.1942

Presse

Kurzmeldungen und Leserbriefe

Leserbrief zum Artikel "Die Überlebende der Weißen Rose" an die SZ
Leserbrief zum Tod von Frau Dr. Schultze-Jahn an den Münchner Merkur
Dr. Michael Probst verstorben
Heiner Guter wird 85 Jahre alt
Vorstandswechsel 2010
Vorstandswechsel 2009
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Das „Netzwerk Weiße Rose“
Tätigkeitsberichte



Leserbrief zum Artikel „Die Überlebende der „Weißen Rose“ vom 5. Oktober 2010 in der Süddeutschen Zeitung, Seite R 6

München, 11.10.2010
Gewiss, Überschriften müssen Interesse wecken und plakativ sein. Doch der Titel „Die Überlebende der „Weißen Rose“ Ihres informativen Artikels über die Zeitzeugin Lilo Fürst-Ramdohr blendet aus, dass von den Verurteilten sowie aus dem Umfeld der Weißen Rose erfreuliche Weise noch weitere Zeitzeugen unter uns sind. Namentlich spreche ich einige Angeklagte aus dem zweiten Prozess gegen die Weiße Rose an, in dem Alexander Schmorell, Prof. Dr. Kurt Huber und Willi Graf zum Tode verurteilt und später hingerichtet wurden: Es sind Dr. Traute Lafrenz-Page, Susanne Zeller-Hirzel, Franz J. Müller und Heiner Guter. Aus dem engen Umfeld sind George J. Wittenstein und Nikolaj Hamazaspian zu nennen, der Alexander Schmorell ebenfalls zur Flucht verhalf.

Bei dieser Gelegenheit darf ich auf die Sonderausstellung zu Alexander Schmorell aufmerksam machen, die die Weiße Rose Stiftung e. V. ab 29. November diesen Jahres in der DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität zeigen wird.
Dr. Hildegard Kronawitter
Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V.



Leserbrief zum Artikel „Die letzte weiße Rose“ vom 24. Juni 2010 im Münchner Merkur

Die Zeitzeugen werden weniger - diese schmerzliche Erkenntnis wurde ein weiteres Mal uns allen anlässlich des Todes von Frau Dr. Marie-Luise Schultze-Jahn bewusst. Erfreulicherweise haben Sie in Ihrem Artikel das Wirken der hochengagierten Mahnerin und Zeitzeugin der Weißen Rose gewürdigt. Marie-Luise Schultze-Jahn wird allen fehlen, die sich für die Notwendigkeit der Erinnerung an die Gräuel der NS-Zeit einsetzen und daraus Konsequenzen für die heutige Zeit für notwendig erachten. Noch können aus dem unmittelbaren Kreis der Verurteilten der Widerstandsgruppe Zeugnis geben: Dr. Traute Lafrenz-Page, Susanne Zeller-Hirzel, Nikolaj Hamazaspian, Heiner Guter und Franz J. Müller, heute Ehrenvorsitzender der Weiße Rose Stiftung e.V.
Ihr Artikel bedarf bedauerlicherweise in diesem Punkt einer Korrektur.
Dr. Hildegard Kronawitter
Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V.


Dr. med. Michael Probst, Sohn von Christoph Probst, ist verstorben

Am Karfreitag 2010 ist Dr. Michael Probst, Sohn des von den Nationalsozialisten ermordeten Weiße Rose Mitglieds Christoph Probst, im Alter von 69 Jahren verstorben.
Im Namen der Weiße Rose Stiftung e.V. übermittelte deren Vorsitzende Dr. Hildegard Kronawitter der Familie Probst die tief empfundene Anteilnahme am Tod des Verstorbenen. Sie versicherte, auch die Weiße Rose Stiftung e.V. wird ihm ein sehr ehrendes Gedenken bewahren.


Zeitzeuge der Weißen Rose – Heiner Guter - wird 85 Jahre alt

Am 11. Januar 2010 wird Heiner Guter, Mitwisser und Verurteilter der Widerstandsgruppe Weiße Rose, 85 Jahre alt. Im Zweiten Prozess gegen die Weiße Rose am 19. April 1943 wurde er vom Volksgerichtshof mit 18 Monaten Gefängnis bestraft. Der Präsident des Volksgerichtshofs, Roland Freisler, warf ihm vor, von der Flugblattaktion der Weißen Rose gewusst, diese aber nicht angezeigt zu haben. Heiner Guter war Schulfreund von Franz J. Müller und Hans Hirzel im Ulmer Gymnasium, die 1943 das fünfte Flugblatt der Weißen Rose „Aufruf an alle Deutsche“ in Stuttgart und Heilbronn verteilten.
Heiner Guter ist Gründungsmitglied der Weiße Rose Stiftung e.V. „Mit seiner Haltung steht Heiner Guter bis heute für die humane und demokratische Botschaft der Weißen Rose. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu haben“, betont die Vorsitzende Dr. Hildegard Kronawitter.


Vorstandswechsel 2010

Auf der Mitgliederversammlung am 19. März 2010 wurde Prof. Dr. Wolfgang Huber zum zweiten Vorsitzenden der Weiße Rose Stiftung e.V. gewählt. Damit übernimmt er die Aufgaben von Dr. h.c. Anneliese Knoop-Graf, die im August letzten Jahres verstorben ist.
Wolfgang Huber war vier Jahre alt, als sein Vater Prof. Dr. Kurt Huber 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und im Juli 1943 hingerichtet wurde. Bereits 1947 gab seine Mutter Clara Huber die Aufsatzsammlung „Kurt Huber zum Gedächtnis“ heraus. 1984 übergab sie den Nachlass Ihres Mannes an das Münchner Stadtarchiv.
Wolfgang Huber, der als Sprachwissenschaftler an der Universität Eichstätt tätig war und Gastprofessuren in Barcelona, Istanbul und Mailand innehatte, lebt heute in Essen. Zuletzt legte er eine vollständige und textkritische Edition der Verteidigungsrede seines Vaters vor. „Kurt Huber vor dem Volksgerichtshof. Zum zweiten Prozess gegen die Weiße Rose“ erschien 2009 in Essen.


Vorstandswechsel 2009

Die Weiße Rose Stiftung e.V. steht vor großen Aufgaben. Nach einer fünfjährigen Ära unter dem Vorsitz von Dr. Christof Schmid hat die neue Vorsitzende Dr. Hildegard Kronawitter ihr Amt angetreten und die Arbeit begonnen.
Wie wird sich das künftige NS-Doku-Zentrum in München positionieren? Mit Konzeption und Errichtung des Zentrums beginnt für die Landeshauptstadt ein neues und bedeutendes Kapitel der Geschichts- und Erinnerungsarbeit, das die Weiße Rose Stiftung e.V. mit Blick auf gemeinsame Aufgaben intensiv begleiten wird.
Wie können heute Jugendliche und junge Erwachsene für die Ideale der Geschwister Scholl interessiert und sensibilisiert werden? Die Arbeit mit der jungen Generation an den Themen des Widerstands gegen die Nazi-Diktatur muss nach mehr als 60 Jahren konsequent fortgeführt werden. Schwerpunkte sollen dabei unter anderem erfolgreiche Projekte in der Region sein.
Was passiert in der "Zeit nach den Zeitzeugen"? Noch leben Zeitzeugen des Widerstands der Weißen Rose gegen das NS-Regime und können von diesem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte unmittelbar berichten. Es ist absehbar, dass in wenigen Jahren keine Zeitzeugen mehr zur Verfügung stehen können - hier muss die Stiftung neue Konzepte und Wege der Vermittlung finden.

Dies sind nur einige Beispiele für aktuelle Themen und Fragestellungen rund um die Weiße Rose Stiftung e.V.

Wir möchten anregen, dass die neue Vorsitzende Dr. Kronawitter in einem Interview mit ihrem Medium dazu Stellung nimmt.



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