Die Entstehung der Weißen Rose
9-.-0.2010 Hits: 12765
Aus individueller Freundschaft wurden Freundeskreise.
Christoph Probst und Alexander Schmorell waren Freunde seit ihrer Schulzeit. Sie lernten Willi Graf und Hans Scholl während ihres Medizinstudiums 1941/42 an der Münchner Universität kennen. Dort studierte ab Mai 1942 auch Sophie Scholl. Sie hörten mit anderen kritischen Studenten die Vorlesungen von Professor Kurt Huber, mit dem sie später Flugblätter gegen Hitler verfaßten.
Von ihrer bürgerlichen Herkunft war das nicht zu erwarten. Sie versuchten schon früh, eigene Wege zu gehen. Was die Eltern vorlebten oder sagten, genügte ihnen nicht. Mit der Hitlerjugend (HJ) kamen sie in Konflikt oder verweigerten den Beitritt. Hans Scholl und Willi Graf gehörten verbotenen Jugendgruppen an. Sie kamen deshalb schon 1938 kurzfristig in Gestapohaft.
Bücher, von denen manche verboten waren, gaben wichtige Orientierung. Man suchte Verbindung zu noch lebenden Autoren, die nicht mehr oder nur verdeckt publizieren konnten.
Als Sanitätssoldaten waren die Studenten auf verschiedenen Kriegsschauplätzen. Sie waren Angehörige von Studentenkompanien, die während des Semesters studieren durften. So konnte der Freundeskreis während des Studienurlaubs zusammenwachsen und den weltanschaulichen Widerspruch in vielfältigen kulturellen Aktivitäten, vor allem bei den Lese- und Gesprächsabenden im Atelier Eickemeyer vertiefen. Es ging nicht nur bedeutungsschwer zu. Überlebende erinnern sich noch heute an diese intensiv erlebte Zeit.
Bücher, von denen manche verboten waren, gaben wichtige Orientierung. Man suchte Verbindung zu noch lebenden Autoren, die nicht mehr oder nur verdeckt publizieren konnten.
Als Sanitätssoldaten waren die Studenten auf verschiedenen Kriegsschauplätzen. Sie waren Angehörige von Studentenkompanien, die während des Semesters studieren durften. So konnte der Freundeskreis während des Studienurlaubs zusammenwachsen und den weltanschaulichen Widerspruch in vielfältigen kulturellen Aktivitäten, vor allem bei den Lese- und Gesprächsabenden im Atelier Eickemeyer vertiefen. Es ging nicht nur bedeutungsschwer zu. Überlebende erinnern sich noch heute an diese intensiv erlebte Zeit.