Mitglieder der weißen Rose
Logo der Weiße Rose Stiftung e.V. mit Link zur Startseite
Weiße Rose Stiftung e.V.
english english english english
Aktuelles und Veranstaltungen
Widerstandsgruppe Weiße Rose
Weiße Rose Stiftung e.V.
DenkStätte Weiße Rose
Führungen und Seminare
Pädagogisches Material
Projekte
Ausstellungsverleih
Presse
Literatur
Links
Newsletter / RSS
Freunde und Förderer
Kontakt
Impressum

Netzwerk Weiße Rose


"Unruhe, furchtbare Unruhe ist der Hauptzug in meinem hiesigen Leben. Ich wrde es hier nicht mehr aushalten, htte ich nicht hier einige Verpflichtungen. Nur diese geben mir das moralische Recht hier zu bleiben."

Alexander Schmorell, 9. Dezember 1942

Geschichte / Flugblätter

Die Flugblätter der Weißen Rose

Ab Juni 1942 erhalten Tausende von Bürgern süddeutscher Städte Flugblätter, die zum Widerstand gegen das NS-Regime aufrufen.

Auszug aus dem Faksimile eines Flugblatts
Die "Flugblätter der Weißen Rose", später "Flugblätter der Widerstandsbewegung in Deutschland" und "Kommilitoninnen! Kommilitonen!“ sind das Ergebnis vieler Diskussionen im engen Kreis und werden schließlich von Alexander Schmorell, Hans Scholl und Professor Kurt Huber verfaßt. Die 6 Flugblätter sind auf Schreibmaschine geschrieben und mit Hektographierapparat vervielfältigt. Die Adressen sind Telefonbüchern oder Studentenverzeichnissen entnommen. Beschaffung des Apparates, von Druckfarbe, Papier, Umschlägen und Briefmarken bedeutet immer wieder ein großes Risiko für die Gruppe. Zur Tarnung werden die Flugblätter aus verschiedenen Städten mit der Post versandt oder verteilt. Sie sollen informieren, den Glauben an Hitler erschüttern, ein Bewußtsein des Zweifels wecken, den Deutschen ihre Schuld vorhalten. Sie rufen zum passiven Widerstand auf und zur Beseitigung des Nationalsozialismus.

Am 18. Februar 1943 legen Hans und Sophie Scholl das VI. Flugblatt in den menschenleeren Gängen der Münchner Universität aus. Vom zweiten Stockwerk läßt Sophie einige Hundert Exemplare in den Lichthof hinunterflattern. Der Hausschlosser Jakob Schmid beobachtet die Geschwister, hält sie fest und bringt sie zum Universitäts-Syndikus Dr. Haeffner. Kurz darauf werden sie von der Gestapo verhaftet.

Durch Helmuth von Moltke gelangt das VI .Flugblatt über Skandinavien nach England. 1,5 Millionen davon werden von britischen Flugzeugen im Herbst 1943 über Deutschland abgeworfen. Sie sind überschrieben: "Ein deutsches Flugblatt - Manifest der Münchner Studenten".

Drucken
Zurück ...