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"Die Wahrheit! Die Wahrheit wollen wir wissen!"

Tagebuch von R. Andreas-Friedrich, 10.3.1943

DenkStätte / Dauerausstellung

Dauerausstellung "Die Weiße Rose"

Dauerausstellung in der DenkStätte am Lichthof der LMU München
über den Widerstand von Studenten gegen Hitler München 1942/43

Konzeption: Otl Aicher und Franz Josef Müller
Texte: Ulrich Chaussy, Britta Müller-Baltschun, Franz Josef Müller
unter Mitarbeit von Inge Aicher-Scholl, Karin Friedrich, Hans Hirzel, Anneliese Knoop-Graf, Christiane Moll, Gerhard Schoenberner, Marie-Luise Schultze-Jahn, Hans Wrobel
Gestaltung: Otl Aicher

Nachfolgend können Sie einzelne Tafeln einsehen. Die gezeigten Skizzen sind die Erst-Entwürfe von Otl Aicher für die Ausstellungstafeln.

Öffnungszeiten der Ausstellung siehe Besucherinformation

Das "Dritte Reich"

Am "Tag von Potsdam", dem 21. März 1933, nur sieben Wochen nach der Machtergreifung, verkündet Adolf Hitler das Dritte Reich – ohne Zustimmung des Volkes und eines freien Parlaments. Am Grabe Friedrich des Großen inszeniert er sich in Anwesenheit des Reichspräsidenten von Hindenburg, der Generalität und nationalkonservativer Eliten als Vollstrecker der Deutschen Geschichte. Weiter ...

Jugend im "Dritten Reich"

Die Bündische Jugend war eine Antwort auf die bürgerliche Bindung von Jugendlichen an die Familie und die Wertvorstellungen der Erwachsenen. Jugend wollte sich frei entfalten, ihre eigenen Wege gehen. Weiter ...

Eine Stadt im "Dritten Reich"

Mit einem Fackelzug feiern die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 die Machtübernahme. Die Auseinandersetzungen und Straßenschlachten sind vorbei. Lange bevor die anderen Parteien verboten werden, verschwinden sie aus dem Straßenbild. Die Gegner des Nationalsozialismus werden für alle sichtbar von der bewaffneten SA Hilfspolizei durch die Stadt in ein Lager transportiert. Niemand protestiert. Weiter ...

München – Hauptstadt der Bewegung

Am 2. August 1935 verleiht Hitler München den Titel "Hauptstadt der Bewegung".
1920 wurde die NSDAP in München gegründet. Weiter ...

Universität München

Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Universität zunehmend eine Hochburg der Reaktion. Graf Arco Valley erschoß am 21. Februar 1919 den ersten Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern, Kurt Eisner. Graf Arco hatte viele Gesinnungsfreunde an der Universität. Weiter ...

Orientierungen

Die Antwort auf die Frage nach dem für sie Richtigen suchen die Freunde in Büchern und Gesprächen mit Menschen, die sich einen klaren Blick und ein ungekrümmtes Rückgrat bewahrt haben. Weiter ...

Willi Graf

* 2. Januar 1918 in Kuchenheim/Kreis Euskirchen
hingerichtet am 12.10.1943 Weiter ...

Prof. Kurt Huber

* 24. Oktober 1893 in Chur/Schweiz
hingerichtet am 13.7.1943 Weiter ...

Christoph Probst

* 6. November 1919 in Murnau/Staffelsee
hingerichtet am 22.2.1943 Weiter ...

Alexander Schmorell

* 16. September 1917 im russischen Orenburg
hingerichtet am 13.7.1943 Weiter ...

Hans Scholl

* 22. September 1918 in Ingersheim/Württemberg
hingerichtet am 22.2.1943 Weiter ...

Sophie Scholl

* 9. Mai 1921 in Forchtenberg/Württemberg
hingerichtet am 22.2.1943 Weiter ...

Fronteinsatz in Russland

Am 23. Juli 1942 werden Hans Scholl, Alexander Schmorell, Willi Graf, Jürgen Wittenstein und Hubert Furtwängler an die Ostfront abkommandiert. Nach drei Tagen erreichen sie Warschau. Willi Graf notiert im Tagebuch: "Am Spätnachmittag gehen wir in die Stadt. Das Elend sieht uns an. Wir wenden uns ab." Weiter ...

Die Flugblätter der Weißen Rose

Von Juni 1942 bis Februar 1943 finden Tausende von Bürger süddeutscher Städte in ihren Briefkästen Flugblätter, die zum Widerstand gegen das NS-Regime aufrufen: "Flugblätter der Weißen Rose", später "Flugblätter der Widerstandsbewegung in Deutschland". Verfaßt wurden sie von Studenten und einem Professor der Universität München: Alexander Schmorell, Hans Scholl und Professor Kurt Huber. Weiter ...

NS-Justiz / Prozesse gegen die Weiße Rose

"Recht ist, was dem Volke nützt". Unter diesem Schlagwort wird das gesamte Recht – gleich ob öffentliches Recht, Zivilrecht oder Strafrecht – zum Mittel der Durchsetzung der NS Weltanschauung.
Die große Mehrheit der Richter stellt sich in den Dienst des Nationalsozialismus. Sie wenden die von der Reichsregierung verkündeten Gesetzte des NS Staates an. Sie legen aber auch alle überkommenen Rechtsvorschriften im Geist des Nationalsozialismus aus. Weiter ...

Epilog

Der Aufruf der Weißen Rose zu passivem und aktivem Widerstehen blieb ohne Echo bei den Deutschen.
Der Widerstand der Weißen Rose war trotzdem nicht vergeblich. Weiter ...