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"Wir bitten Sie, dieses Blatt mit möglichst vielen Durchschlägen abzuschreiben und weiterzuverteilen!"

I. Flugblatt

Wanderausstellungen / Prof. Kurt Huber

Studium und Familie

Kurt Ivo Theodor Huber wird am 24. Oktober 1893 in Chur in der Schweiz als Kind deutscher Eltern geboren. Mit drei Geschwistern wächst er in Stuttgart auf.
Seine musikalische Begabung wird von den Eltern gefördert. Die Mutter gibt ihrem Sohn Klavier­unterricht, der Vater vermittelt die ersten Grundlagen in Harmonielehre und Kontrapunkt.
Bereits mit 12 Jahren komponiert Kurt Huber Lieder und Chöre zur Aufführung eines Märchens, das seine Mutter schrieb und inszenierte.
1912 macht er am humanistischen Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart das Abitur. Weiter ...

Professor im Dritten Reich

Die reichsweite Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 ist eine der spektakulärsten Aktionen, mit der die nationalsozialistische Regierung politische Säuberungen durchzusetzen beginnt. Nach einem 4-wöchigen „Aufklärungsfeldzug wider den undeutschen Geist“ ruft auch die Münchner Studentenschaft zum „Verbrennungsakt am Königsplatz“ auf. Weiter ...

Philosoph und akademischer Lehrer

Im Wintersemester 1942/43 hält Huber eine dreistündige Hauptvorlesung „Systematische Einführung in die Philosophie“. In seinen Ausführungen spricht er ausführlich über die politische Idee der Gedankenfreiheit bei Spinoza. Baruch Spinoza wird unter NS-Philosophen als „Talmudjude“ diffamiert.
Seine im November 1942 gehaltene Philosophie-Vorlesung „Leibniz, der Deutsche und Europäer“ nutzt Huber, um den antiabsolutistischen Staatsbegriff von Leibniz mit der nationalsozialistischen Politik zu kontrastieren. Weiter ...

Widerstand

Ende Juli bis Anfang November 1942 leisten Hans Scholl, Alexander Schmorell und Willi Graf ihre Feldfamulatur an der Ostfront. Kurz vor Abreise findet ein großes Abschiedsfest im Atelier des Architekten Manfred Eickemeyer in der Leopolstraße statt. Huber ist eingeladen. Hans Scholl hatte ihm die ersten beiden „Flugblätter der Weißen Rose“ zugeschickt. Wieder entstehen politische Diskussionen. Weiter ...

Verteidigungsrede

Am 27. Februar 1943 wird Kurt Huber um halb sieben Uhr Morgens verhaftet. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung entlässt ihn wenige Tage später aus dem Beamten­verhältnis.
Ab 25. März befindet er sich in Unter­suchungs­­haft im Gerichtsgefängnis am Neudeck in München. Dort wird ihm genehmigt, an seiner Volksliedforschung weiterzuarbeiten.
Am 19. April 1943 findet die Gerichtsverhandlung im kleinen Sitzungssaal Nr. 216 des Münchner Justizpalastes statt. Die 13 Angeklagten sitzen eng zusammen gedrängt, zwischen ihnen jeweils ein Polizeibeamter. Weiter ...

In Memoriam Prof. Kurt Huber

1946 widmete Carl Orff „Die Bernauerin. Ein Bairisches Stück“ dem Andenken an Kurt Huber. 1947 wurde es am Staatstheater Stuttgart uraufgeführt.
Als Komponisten, Musikwissenschaftler, Musikpädagogen und Nachbarn teilten Kurt Huber und Carl Orff ihr gemeinsames Interesse für Volks­musik. Weiter ...

Flyer zur Ausstellung

Flyer zur Ausstellung über Prof. Kurt Huber zum Download. Weiter ...