Mitglieder der weißen Rose
Logo der Weiße Rose Stiftung e.V. mit Link zur Startseite
Weiße Rose Stiftung e.V.
english english english english
Aktuelles und Veranstaltungen
Widerstandsgruppe Weiße Rose
Weiße Rose Stiftung e.V.
DenkStätte Weiße Rose
Führungen und Seminare
Pädagogisches Material
Projekte
Ausstellungsverleih
Rahmenprogramm Ausstellung
Ausstellung Willi Graf
Ausstellung Prof. Kurt Huber
Ausstellung Traute Lafrenz
Ausstellung Hans Leipelt
Ausstellung Onkel Emil
Ausstellung Christoph Probst
Ausstellung Alexander Schmorell
Ausstellung Hans Scholl
Internationaler Verleih
Presse
Literatur
Links
Newsletter / RSS
Freunde und Förderer
Kontakt
Impressum

Netzwerk Weiße Rose


„Seelenhärte ist das Abscheulichste unter den Menschen. Sie entspringt der letzten Lebensunfähigkeit und raubt dem Menschen das Eigentlich-Menschliche. Tapferkeit ist etwas ganz anderes.“

Hans Scholl, 25.1.1942

Wanderausstellungen / Hans Scholl

Familie und Jugend

Hans Scholl wird am 22. September 1918 in Crailsheim geboren. Er hat fünf Geschwister: Inge, Elisabeth, Sophie, Werner und Thilde († 1926). 1920 zieht die Familie nach Forchtenberg am Kocher, 1930 nach Ludwigsburg und 1932 nach Ulm. Der Vater Robert Scholl, politisch liberal und ein entschiedener Gegner der Nationalsozialisten, ist Bürgermeister, später selbständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Die Mutter Magdalene Scholl ist Krankenschwester und in der Armenhilfe engagiert. Weiter ...

Studium und Krieg

Nach der militärischen Grundausbildung lässt sich Hans Scholl für die Zulassung zum Medizinstudium als Sanitäter am Reservelazarett in Tübingen ausbilden. Im April 1939 beginnt er an der Universität München mit dem Studium. Neben seinen naturwissenschaftlichen Pflichtfächern belegt er auch Vorlesungen in Philosophie. Weiter ...

Flugblätter der Weißen Rose

„Flugblätter der Weissen Rose“ sind die ersten vier Schriften überschrieben, die Hans Scholl und Alexander Schmorell im Juni und Juli 1942 in München und Umgebung verbreiten. In aufrüttelnder Sprache rufen sie zum passiven Widerstand gegen den nationalsozialistischen Staat auf. Weiter ...

Sanitätsdienst in Rußland Spätsommer 1942

Am 23. Juli 1942 wird Hans Scholl mit Alexander Schmorell, Willi Graf und 26 weiteren Sanitätsfeldwebeln von der Studentenkompanie München zur 252. Division an die Ostfront abkommandiert. Drei Tage später kommen sie in Warschau an. Am 28. Juli fahren sie mit einem leeren Lazarettzug weiter nach Gschatsk bei Vias´ma. Den Monat August 1942 verbringen sie dort gemeinsam, dann werden Graf und Furtwängler dem Infanterieregiment 461 zugeteilt. Hans Scholl und Alexander Schmorell bleiben am Hauptverbandsplatz bei Gschatsk stationiert, 150 km vor Moskau. Weiter ...

Ausweitung des Widerstands

Anfang November 1942 kehrt Hans Scholl aus Russland zurück. Nach einem dreiwöchigen Urlaub nimmt er sein Studium in München wieder auf und zieht mit seiner Schwester Sophie Scholl zur Untermiete in die Franz-Josef-Str. 13. Weiter ...

Verhör und Prozess

Seit Anfang Februar 1943 ermittelt eine Gestapo Sonderkommission gegen die Urheber der Flugblätter. Kriminaltechnische und sprachwissenschaftliche Untersuchungen geben Hinweise, dass für alle sechs Flugblätter dieselbe Schreibmaschine verwendet wurde. Die Autoren seien „eindeutig“ Intellektuelle aus „München und Umgebung“. Großfahndungen bleiben jedoch ohne Ergebnis. Weiter ...

Flyer zur Ausstellung

Flyer zur Ausstellung über Hans Scholl zum Download. Weiter ...