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"Sie sollen weitertragen, was wir begonnen haben."

Willi Graf Abschiedsbrief an seine Schwester 1943

Wanderausstellungen / Onkel Emil

Onkel Emil und die Weiße Rose

Am 16. Januar 2012 wurde die Ausstellung zur Widerstandsgruppe Onkel Emil in der DenkStätte eröffnet. Ende 2012 ist sie ausleihbar.

Eine Ausstellung der Weiße Rose Stiftung e.V. in Zusammenarbeit mit Karin Friedrich und mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Im Folgenden können Sie die einzelnen Tafeln einsehen.

Onkel Emil

„Onkel Emil“, so lautet der Warnruf bei großer Gefahr. Erst nach dem Ende des Krieges wird „Onkel Emil“ zum Namen der Widerstandsgruppe um Ruth Andreas-Friedrich, ihrer Tochter Karin und Leo Borchard in Berlin. Karin Friedrich erfährt bereits als neunjähriges Kind, dass ihre Mutter die NS-Diktatur ablehnt. Als 15jährige Schülerin beginnt sie Aufgaben in der Versorgung jüdischer Freunde im Untergrund zu übernehmen. Weiter ...

Untertauchen in Berlin

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 wird der Antisemitismus Bestandteil staatlicher Politik. Juden werden von der „Volksgemeinschaft“ isoliert, ihre Ausgrenzung und Verfolgung schrittweise verschärft. Dabei greifen staatliche Verordnungen, Gewalttaten und die Hetze der natio­nalsozialistischen Presse ineinander. Weiter ...

Das Retternetz

In ihrem „Tätigkeitsbericht“, den Ruth Andreas-Friedrich kurz nach Ende des Krieges über die Untergrundarbeit der Gruppe Onkel Emil verfasst, nennt sie sechs Personen der „Stammgruppe“ und elf weitere „aktive Mitarbeiter“. Zu ihnen zählen die Ärzte Walter Seitz und Josef Schunk, der Schriftsteller Fred Denger, der Konditor Walter Reimann und seine Frau, der jüdische Buch­drucker Ludwig Lichtwitz, Günther Brandt, oder die
Studentin Ursula Reuber. Im Tagebuch von Ruth Andreas-Friedrich haben sie Decknamen. Weiter ...

Jüdische Freunde

Nicht alle jüdischen Freunde können gerettet werden.
Seit Beginn der Deportationen im Oktober 1941 hält sich Margot Rosenthal kaum mehr in ihrer eigenen Wohnung auf. Sie übernachtet bei Ruth Andreas-Friedrich. Doch am 6. Dezember 1941 wartet diese abends vergeblich auf ihre Freundin. Zwei Tage später erfährt Ruth Andreas-Friedrich, Margot Rosenthal sei „abgeholt“ und in ein Ghetto bei Landshut deportiert worden. Fünf Monate später erhält sie den letzten Brief ihrer Freundin aus dem schlesischen Ghetto Grüssau (Kreszow). Weiter ...

Die Weiße Rose

„Flugblätter der Weißen Rose“ nennen die beiden Studenten Hans Scholl und Alexander Schmorell ihre ersten vier Flugblätter, die im Sommer 1942 zum Widerstand gegen die NS-Diktatur aufrufen.
Ende Januar 1943 erscheint das fünfte Flugblatt „Aufruf an alle Deutsche!“, in dem die „Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses“ und der „Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten“ gefordert werden. Weiter ...

Nach dem Krieg

Wenige Tage bevor die ersten sowjetischen Einheiten die Stadtgrenze Berlins überschreiten, ruft die kommunistische Widerstandsgruppe „Ernst“ in Berlin zur gewaltfreien Übergabe der Stadt auf. Der Gruppe Onkel Emil schließt sich an: In sämtlichen Stadtteilen streichen sie mit weißer Farbe das Wort „Nein“ an Fassaden, ein Protest gegen die nationalsoziali­stischen Durchhalteparolen. „In der Nacht zu Hitlers Geburtstag“ am 20. April verteilen sie Flugblätter, die Berlin zur friedlichen Übergabe an die Alliierten auffordern. Nur knapp entkommen Ruth Andreas-Friedrich und Walter Seitz einer Verhaftung. Weiter ...

Flyer zur Ausstellung

Flyer zur Ausstellung über die Widerstandsgruppe Onkel Emil zum Download Weiter ...