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"Und ihr Geist lebt trotzdem weiter!"

Leipelt u. Jahn ber den Tod von H. u. S. Scholl und Ch. Probst

Geschichte / Mitglieder

Professor Kurt Huber

"Rckkehr zu klaren sittlichen Grundstzen, zum Rechtsstaat, zu gegenseitigem Vertrauen von Mensch zu Mensch, das ist nicht illegal, sondern umgekehrt, die Wiederherstellung der Legalitt."
Kurt Huber in seiner Verteidigungsrede vor dem Volksgerichtshof, 19. April 1943

Prof. Kurt Huber
Kurt Huber, am 24. Oktober 1893 in der Schweiz geboren, war Musikwissenschaftler, Psychologe und Philosoph. Seit 1926 hatte er eine Anstellung als auerordentlicher Professor an der Ludwig-Maximilians-Universitt in Mnchen.

Kurt Huber, der mit seinen Philosophievorlesungen unter den Studenten groes Interesse weckte, traf sich seit Sommer 1942 mit dem Kreis der Weien Rose auch privat, um die politischen Verhltnisse zu besprechen. Als er Ende des Jahres in die Widerstandsaktionen eingeweiht worden war, erklrte er sich als einziger Hochschullehrer zur Mitarbeit bereit.

Anfang Februar 1943 verfasste er das sechste Flugblatt "Kommilitoninnen, Kommilitonen!" der Weien Rose, "um die klare Stimme des Gewissens sprechen zu lassen (...)." Im Mittelpunkt des Flugblattes stand die verheerende Niederlage von Stalingrad, die am 3. Februar 1943 offiziell eingestanden worden war. In der Hoffnung auf eine bevorstehende politische Wende griff Huber mit seinem scharfen Angriff auf das nationalsozialistische Bildungssystem auch die Situation der Mnchner Studenten auf. Er solidarisierte sich mit einer auergewhnlichen Protestaktion, die sich in aller ffentlichkeit gegen eine anmaende und geschmacklose Rede des Gauleiters Giesler am 13. Januar 1943 gerichtet hatte. Mitte Februar verschickte die Weie Rose Hubers Flugschrift an ca. 1000 Studenten der LMU.

Am 27. Februar 1943 wurde Professor Huber verhaftet und am 19. April 1943 im zweiten Proze gegen die Weie Rose von Roland Freisler, dem Prsidenten des Volksgerichtshofs, zum Tode verurteilt.

Am 13. Juli 1943 wurden Professor Huber und Alexander Schmorell im Gefngnis Mnchen-Stadelheim hingerichtet. Seine Frau Clara Huber blieb mit ihren zwei Kindern mittellos zurck.

Am Chemischen Institut Professor Heinrich Wielands fand sich ein Kreis von Studenten um Hans Leipelt und Marie-Luise Jahn bereit, Geld fr die Familie zu sammeln und anonym zu bergeben. Die Geldsammlung wurde denunziert. Ab Oktober 1943 kam es zu zahlreichen weiteren Verhaftungen. Ein Jahr spter wurde Hans Leipelt zum Tode verurteilt, Marie-Luise Jahn erhielt 12 Jahre Zuchthaus.

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