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Wir wollen versuchen Ihnen zu zeigen, dass ein jeder in der Lage ist, etwas beizutragen zum Sturz dieses Systems. Nicht durch individualistische Gegnerschaft, in der Art verbitterter Einsiedler, wird es mglich werden, den Boden fr einen Sturz dieser Regierung reif zu machen, (...) sondern nur durch die Zusammenarbeit vieler berzeugter, tatkrftiger Menschen.

Flugblatt III

DenkSttte / Dauerausstellung

Fronteinsatz in Russland

Am 23. Juli 1942 werden Hans Scholl, Alexander Schmorell, Willi Graf, Jrgen Wittenstein und Hubert Furtwngler an die Ostfront abkommandiert. Nach drei Tagen erreichen sie Warschau. Willi Graf notiert im Tagebuch: "Am Sptnachmittag gehen wir in die Stadt. Das Elend sieht uns an. Wir wenden uns ab."

Skizzen zur Ausstellung von Otl Aicher
Die Freunde werden als Sanitter und Hilfsrzte auf einem Hauptverbandsplatz eingesetzt, der sdwestlich von Moskau bei Gshatsk liegt. Es ist ein zeitweise ruhiger Frontabschnitt.
Zum ersten Mal sind sie vier Wochen ununterbrochen zusammen. Die Freunde haben wenig Dienstpflichten, streifen durch die Wlder, angeln im Flu. Alexander Schmorell spricht flieend russisch. So kommen sie in engen Kontakt mit russischen Menschen, grnden einen Chor mit Mdchen und Kriegsgefangenen und lesen Dostojewski.
Sie erleben die Schnheit des russischen Herbstes, das weite Land.
Fr Alexander Schmorell bricht ein schmerzlicher Zwiespalt auf: Er gehrt einer Armee an, die das vernichten soll, was er liebt; das sagt er spter auch vor dem Volksgerichtshof aus. hnlich empfinden seine Freunde.
Fr einige Zeit werden Willi Graf und Hubert Furtwngler unmittelbar an die Front versetzt, um Verwundete zu versorgen.
Am 30. Oktober 1942 fahren die Freunde zum weiteren Studium nach Mnchen zurck.
Im November 1942 bringt der Vorsto der 6. Armee auf Stalingrad die endgltige Kriegswende. Sie gibt Hans Scholl, Willi Graf, Alexander Schmorell und Christoph Probst ein berzeugendes Argument fr das 5.Flugblatt, das nun viele Deutsche verstehen knnen:
"Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlngern! Entscheidet Euch, eh es zu spt ist!"

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