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Auch im schlimmsten Wirrwarr kommt es darauf an, da der Einzelne zu seinem Lebensziele kommt, zu seinem Heil kommt, welches nicht in einem ueren Erreichen gegeben sein kann, sondern nur in der inneren Vollendung seiner Person.

Christoph Probst, 27.7.1942

Wanderausstellungen / Prof. Kurt Huber

In Memoriam Prof. Kurt Huber

1946 widmete Carl Orff Die Bernauerin. Ein Bairisches Stck dem Andenken an Kurt Huber. 1947 wurde es am Staatstheater Stuttgart uraufgefhrt.
Als Komponisten, Musikwissenschaftler, Musikpdagogen und Nachbarn teilten Kurt Huber und Carl Orff ihr gemeinsames Interesse fr Volksmusik.

Seit meinem spten Erstling Carmina Burana erlebten Sie die Entstehung all meiner Werke mit; ich knnte mich keiner Urfassung und keiner der oft vielfachen Wandlungen entsinnen, die wir nicht gemeinsam besprochen htten. (...) Aus vielen Gesprchen und Erwgungen entstand unser Plan, Musik der Landschaft, Volksmusik in neun Stzen, herauszugeben. (...) Cartulli Carmina war das letzte Werk, das ich ihnen vorspielen durfte.
Es war ein trber Winterabend. Sie kamen noch spt, verstimmt und niedergeschlagen aus der Stadt. Da erzhlte ich Ihnen meinen Plan, die Bernauerin zu schreiben. Eben hatte ich den ersten Entwurf beendet. Noch whrend des Lesens empfand ich an Ihrem Mitgehen Ihre lebhafte Zustimmung. Dann sprangen Sie auf und spielten das alte Lied von der Bernauerin. Es mu eine bayerische Ballade werden! Dann gingen Sie fort.

Aus einem Brief an Kurt Huber, den Carl Orff am 19. Januar 1946 nach Hubers Tod an ihn schrieb.

Der umfangreiche Nachlass von Kurt Huber befindet sich heute im Stadtarchiv Mnchen. Materialien zur Volksliedkunde liegen in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der ungedruckte zweite Teil seiner Dissertation ber Ivo de Vento in der Bayerischen Staatsbibliothek.
1951 wird das Fragment seiner Biographie ber den Philosophen und Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz im Oldenbourg Verlag verffentlicht. Noch im Gefngnis hatte Huber an den letzten zwei Kapiteln gearbeitet.
1953 wird ihm die von den Nationalsozialisten aberkannte Doktorwrde in memoriam wiederverliehen. Seine Witwe Clara Huber nimmt die Urkunde im Rahmen der jhrlichen Weie Rose Gedchtnisvorlesung in der Ludwig-Maximilians-Universitt entgegen.

Der Platz vor dem Hauptgebude der Ludwig-Maximilians-Universitt trgt seit 1946 die Namen von Prof. Kurt Huber und den Geschwistern Scholl. An den Universittsgebuden in der Leopoldstrae erinnert ein Portraitmedaillon an Kurt Huber.
In Grfelfing wurde die Ritter-von-Epp-Strae, in der Kurt Huber mit seiner Familie wohnte, 1950 in Prof. Kurt Huber Strae unbenannt. Das ehemalige Realgymnasium in Grfelfing nannte sich 1966 Kurt-Huber-Gymnasium.
Prof. Kurt Huber ist auf dem Waldfriedhof in Mnchen begraben.

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