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Der Krieg lsst nicht zu, da der Mensch als Mensch sein Leben beendet.

Hans Scholl

DenkSttte / Dauerausstellung

Universitt Mnchen

Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Universitt zunehmend eine Hochburg der Reaktion. Graf Arco Valley erscho am 21. Februar 1919 den ersten Ministerprsidenten des Freistaates Bayern, Kurt Eisner. Graf Arco hatte viele Gesinnungsfreunde an der Universitt.

Skizzen zur Ausstellung von Otl Aicher
Angefhrt von Rudolf Hess und Wilhelm Brckner spter NS Gren nahmen bewaffnete Studenten am Hitler Putsch teil.
Rechtsradikale, vlkische Gesinnung war vorherrschend. Rektor Karl Vossler geriet in Konflikt mit Korporationen und Kollegen, als er 1928 erstmals eine schwarz rot goldene Fahne, die Farben der Republik, zu hissen wagte. Es galt Schwarz Wei Rot, die Fahne des Kaiserreiches.
Wenn vlkisch, dann antisemitisch:
Schon 1920 konnte Albert Einstein in der Universitt nicht vortragen. Der Chemiker und Nobelpreistrger Richard Willsttter trat 1925 aus Protest gegen den "triebhaften, intoleranten, verfassungsfeindlichen Antisemitismus" zurck. Antisemitismus gab es auch in den Berufungsgremien der Fakultten.
1926 wurde der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund (NSDStB) gegrndet und hatte schnell Erfolge bei Wahlen: 1930 bereits ein Drittel der Stimmen, 1931 die Mehrheit in der deutschen Studentenschaft. Diese NS Erfolge wuchsen auf dem Boden der "gesunden, nationalen Einstellung", die auch liberale Professoren fr wnschenswert hielten.
Nach der Machtbernahme 1933 werden alle anderen studentischen Vereinigungen verboten. Braune Uniformen beherrschen das Bild in und um die Universitt. Am 10. Mai 1933 ldt die Studentenschaft mit Eintrittskarte und Programm zum "Bcherverbrennungsakt am Knigsplatz" ein.
Das "Gesetz zur Wiederherstellung des deutschen Berufsbeamtentums" vom 7. April 1933 entfernt die jdischen Professoren und fast alle wissenschaftlichen Mitarbeiter von der Universitt. Der Aderla der deutschen Wissenschaft beginnt. Viele gehen in die Emigration, einige suchen den Freitod.
1934 verliert die Universitt die Selbstndigkeit. Das Reichsministerium bernimmt die Fhrung, ernennt nach dem "Fhrerprinzip" Rektoren und Dekane.
Ab 1. September 1939 werden viele Studenten Soldat. Jetzt prgen Wehrmachtsuniformen das Erscheinungsbild der Hrsle. Im Januar 1943 kommt es zu Protesten der Studenten Soldaten, als Gauleiter Giesler im Deutschen Museum Studentinnen auffordert, besser dem Fhrer ein Kind zu schenken, als zu studieren.
Dieser ffentliche Protest von Studenten ermutigt die Freunde: "Nieder mit Hitler" und "Freiheit" schreiben sie an die Mauern. Am 18. Februar verteilen Hans und Sophie Scholl Flugbltter in der Universitt.

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