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    Netzwerk Weiße Rose   Zitat Dr. Richard Wizsäcker

Netzwerk Weiße Rose

Vor dem Hintergrund des Vermächtnisses der Widerstandsgruppe Weiße Rose hat die Stiftung das Netzwerk Weiße Rose für junge Menschen ins Leben gerufen. Haltung und Hingabe, Fassung und Lebensform, das waren für die Studenten der Weißen Rose lebensnotwendige Elemente. Elemente, die ihnen das Leben unter der Herrschaft des Nationalsozialismus erst ermöglichten und die sie zum Widerstand befähigten. Dies war der Kern der Weißen Rose in ihrem Widerstand, dies ist der Kern der Stiftung in ihrer Erinnerung an Geschichte, die nicht Vergangenheit ist.
Und: Dies ist der Kern des Netzwerks Weiße Rose für gegenwärtiges Handeln.
Jugendliche, in der Regel Schüler, die sich zu zivilem Engagement entschieden haben und dieses auch verfolgen, sollen in Kontakt mit anderen kommen, die sich an anderen Orten mit anderen Inhalten, aber mit ähnlicher Intention engagieren. Darüber hinaus soll ihnen ein Netzwerk prominenter und etablierter Persönlichkeiten zur Verfügung stehen, die ihnen publizistisch, juristisch oder auch materiell helfen.
Kurz: Das Netzwerk soll nicht nur Jugendliche zusammenbringen, sondern ihnen auch weiterhelfen, wenn sie Hilfe brauchen und wollen.

Unser aller Wunsch ist es, dass das Netzwerk wächst. Wer immer Schul-Projekte vorstellen will, die zum Netzwerk passen, ist hierzu herzlich eingeladen. Bitte schreiben sie an
netzwerk 'at' weisse-rose-stiftung.de.
  ('at' durch @ ersetzen)

Das Netzwerk entsteht in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Mehr zu Idee und Ziel des Netzwerks

Alle Projekte finden Sie unter der Rubrik Projekte

 

Anschreiben an alle Willi-Graf-Schulen

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Die Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V. regt in einem Brief an die Willi-Graf-Schulen zu einem literarischen Projekt an und stellt Joachim Baez als Familienbeauftragten für die Erinnerung an Willi Graf vor:

 
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"Zivilcourage kann man lernen"

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Das Anne-Frank-Gymnasium in Erding ist seit 2001 (damals noch unter anderem Namen) "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (SoR). Der damit verbundene Auftrag wurde seither durch eine Reihe von Projekten umgesetzt.

Überblick über die Projekte ab 2003:

2003

Entstehung einer neuen Hausordnung, die besonderes Augenmerk auf demokratisches Handeln legt und fordert, Rassismus in jeder Form entgegen zu wirken.
Ernst Grube wird als prominenter Zeitzeuge Schirmherr des Arbeitskreises "SoR".

 
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Eine neue Sophie-Scholl-Schule in Bayern

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Seit dem 16. März 2010 heißt die „Schule für Körperbehinderte und Kranke an der Klinik Santa Maria Oberjoch“ Sophie-Scholl-Schule. Zur offiziellen Feier der Namensänderung schickte die Weiße Rose Stiftung e.V. ein Grußwort. Und damit sind wir schon bei der Geschichte...

 
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"Ich will nicht umsonst gelebt haben..."

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Am 12. Juni 2009 hätte Anne Frank ihren 80. Geburtstag gefeiert. Für das Anne-Frank-Gymnasium in Erding war das Grund genug, diesen Geburtstag am Freitag, den 19. Juni 2009, zu feiern und der Namensgeberin zu gedenken.

Wie aber soll so eine Feier gestaltet werden? Keine leichte Aufgabe. Schulleiterin, Lehrerinnen und Lehrer begannen bereits ein Jahr vorher mit ihren Vorbereitungen. Sie wollten zusammen mit den Schülern einen Tag gestalten, der mit Theaterstücken, Film-Vorführungen, Vorträgen und Zeitzeugengesprächen an das NS-Regime und die Judenverfolgung erinnert – aber es sollte auch eine fröhliche Geburtstagsfeier werden mit Musik, Essen, Trinken und vielen Gästen. Wichtig war der Schulleitung, dass die Aktivitäten von den Schülern selbst gestaltet werden – immer mit der Frage im Hinterkopf, wie Anne Frank sich verhalten würde, wäre sie selbst Schülerin der Schule.

Die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen näherten sich der Namensgeberin ihrer Schule dann auch ganz unterschiedlich – und am Ende standen nicht nur der Geburtstag mit vielen Aktivitäten, sondern auch Ergebnisse aus verschiedenen Arbeitsgruppen, die bestehen bleiben und der Schule für die Zukunft ein ganz eigenes Gesicht geben.

 
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Ein Projekt sucht Nachahmer

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Am 13.11.09 diskutierten die Schüler mehrerer Schulen, ob und wie weit sie das Modell der Schülerstiftung aus Münster an ihren Schulen umsetzen können – und kamen zu interessanten Ergebnissen.

Schon im Juni 2009 hatten sich die Lehrer der beteiligten Schulen getroffen, um über das Projekt einer Schülerstiftung mehr zu erfahren und zu überlegen, wie sie es auf ihre Schulen anwenden können. Die Chance für eine Adaption des Modells sahen die Lehrer damals jedoch nur über den unmittelbaren Kontakt zu den Schülervertretern ihrer Schulen. Und so war es nur konsequent, dass sich Lehrer und Schüler trafen, um gemeinsam weitere Schritte zu überlegen.

 
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Probleme mit Engeln und Helden?

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Die Klasse 8a der Bischof-Riccabona-Volksschule in Wallersdorf beteiligte sich am Geschichtswettbewerb 2009 des Bundespräsidenten, der unter dem Motto stand: „Helden verehrt – verkannt – vergessen“.
Die Schülerinnen und Schüler machten sich auf die Suche nach Helden in ihrer Umgebung ... und wurden fündig!

Am Anfang stand die Frage: „Wer sind eigentlich unsere Helden?“ Die SchülerInnen sammelten Vorschläge – Harry Potter, Piloten, Sportler. Aber, sind das wirklich Helden? Zweifel kamen auf.

 
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"Es lebe die Freiheit" - das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Freiberg (Sachsen) trägt seinen Namen seit 60 Jahren

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Eine der ältesten Namensträger-Schulen feierte Jubiläum. Seit September 1949 erinnert das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Freiberg mit seinem Namen an die Weiße Rose und den Widerstand gegen Hitler.

Eine großartige Tatsache, wenn man bedenkt, dass dies bereits gut 4 Jahre nach Kriegsende und in der damals neu gegründeten DDR stattgefunden hat.
Mit einem aufwändigen Programm für alle Schüler und interessierte Freiberger Bürger – u.a. wurde die Wanderausstellung der Weißen Rose Stiftung e.V. gezeigt – erinnerte die Schule nun an die Namensgebung vor 60 Jahren.

 
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"von hier aus" - Preis für zivilgesellschaftliches Engagement

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Eine Initiative des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und des Wirtschaftsgremiums Pulheim

Mit dem Preis „von hier aus“ möchten das Geschwister-Scholl-Gymnasium und das Wirtschaftsgremium Pulheim Schülerinnen und Schüler fördern, die – innerhalb und außerhalb von Schule – zivilcouragiert handeln oder zu einer konstruktiven Konfliktkultur beitragen. Die überparteiliche Initiative wird getragen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium und vom Wirtschaftsgremium Pulheim.

 
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Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum wird "Hands"-Schule

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Bei einer Festveranstaltung am 11. September 2009 hat Bildungsminister Holger Rupprecht dem Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum den Titel Programmschule im Rahmen des Programms Hands across the campus verliehen.
Damit würdigt der Minister das Engagement unserer Schule, sich für pluralistisches Denken und demokratisches Handeln einzusetzen und dies in das Schulprogramm zu integrieren. Dazu gehört neben einer stärkeren Demokratisierung des Unterrichts auch die bessere Integration der Schule in die außerschulische Umgebung. Stellvertretend für die vielen Projekte, die das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in diesem Zusammenhang durchführt, wurde im Rahmen der Titelverleihung ein Film über jüdisches Leben in Oberhavel präsentiert.
Das so genannte Hands across the campus-Programm wurde in den USA entwickelt und wird in Deutschland vom American Jewish Committee unterstützt. Es verfolgt das Ziel, eine schulübergreifende Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und der Anerkennung von Vielfalt zu fördern. Die Hands-Schulen sind Bestandteil des Brandenburger Netzwerks Demokratie leben und lernen", in dem sich Schulen zusammengeschlossen haben, um sich mit Themen wie Demokratiepädagogik, Rechtsextremismus und Antisemitismus auseinanderzusetzen.
 

Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V. Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V.