Netzwerk Weiße Rose   Zitat Dr. Richard Wizsäcker

Netzwerk Weiße Rose

Vor dem Hintergrund des Vermächtnisses der Widerstandsgruppe Weiße Rose hat die Stiftung das Netzwerk Weiße Rose für junge Menschen ins Leben gerufen. Haltung und Hingabe, Fassung und Lebensform, das waren für die Studenten der Weißen Rose lebensnotwendige Elemente. Elemente, die ihnen das Leben unter der Herrschaft des Nationalsozialismus erst ermöglichten und die sie zum Widerstand befähigten. Dies war der Kern der Weißen Rose in ihrem Widerstand, dies ist der Kern der Stiftung in ihrer Erinnerung an Geschichte, die nicht Vergangenheit ist.
Und: Dies ist der Kern des Netzwerks Weiße Rose für gegenwärtiges Handeln.
Jugendliche, in der Regel Schüler, die sich zu zivilem Engagement entschieden haben und dieses auch verfolgen, sollen in Kontakt mit anderen kommen, die sich an anderen Orten mit anderen Inhalten, aber mit ähnlicher Intention engagieren. Darüber hinaus soll ihnen ein Netzwerk prominenter und etablierter Persönlichkeiten zur Verfügung stehen, die ihnen publizistisch, juristisch oder auch materiell helfen.
Kurz: Das Netzwerk soll nicht nur Jugendliche zusammenbringen, sondern ihnen auch weiterhelfen, wenn sie Hilfe brauchen und wollen.

Unser aller Wunsch ist es, dass das Netzwerk wächst. Wer immer Schul-Projekte vorstellen will, die zum Netzwerk passen, ist hierzu herzlich eingeladen. Bitte schreiben sie an
netzwerk 'at' weisse-rose-stiftung.de.
  ('at' durch @ ersetzen)

Das Netzwerk entsteht in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Mehr zu Idee und Ziel des Netzwerks

Alle Projekte finden Sie unter der Rubrik Projekte

 

Lehrerfortbildungstag: Die Weiße Rose im Praxis-Seminar

 Druckfähige Version anzeigen 

Lehrerfortbildungstag in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit zum Thema "Die Weiße Rose im Praxis-Seminar"

Donnerstag, 13. Oktober 2011 von 10.00 bis 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: DenkStätte Weiße Rose, am Lichthof Ludwig-Maximilians-Universität in München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

 
(mehr) (103 Wörter)

Besuch beim Jungen Schauspiel Ensemble - "Aus den Archiven des Terrors"

 Druckfähige Version anzeigen 

Die Klasse 9c des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing besuchte "Aus den Archiven des Terrors" - das Theaterstück des Jungen Schauspielensembles München über die Weiße Rose.

Die Schülerin Leonie Schulz hat einen Bericht darüber geschrieben:

Exkursionsbericht (439 KByte)

 

Zvi Katz zu Besuch im Kurt-Huber-Gymnasium Gräfelfing

 Druckfähige Version anzeigen 

Anfang Mai 2011 war Zwi Katz zu Besuch im Kurt-Huber-Gymnasuim. Zwi Katz ist einer der Überlebenden eines Todeszugs, in denen KZ-Häflingen in den letzten Tagen des Dritten Reichs durch Bayern getrieben wurden.

Homepage der Schule: http://www.khg-online.de/

 

Geschwister-Scholl-Tag 19. 04. 2011 - Ein Projekttag für Demokratie und Toleranz

 Druckfähige Version anzeigen 

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Taucha zeigte im April 2011 die Ausstellung „Die Weiße Rose“ an der Schule und nahm das Thema zum Anlass für einen Projekttag für Demokratie und Toleranz.

Alle Klassen waren beteiligt und beschäftigten sich mit dem Holocaust, der NS-Zeit, der Weißen Rose, aber auch mit Fragen des interkulturellen Dialogs, der Energieversorgung und der Demokratie.
Einzelne Klassen leisteten einen aktiven Beitrag. So präsentierten Dorothea Albrecht und Lisa Fritsche aus der Jahrgangsstufe 12 Ergebnisse ihrer Arbeit im Kurs „Nachhaltigkeitsforschung“. Während Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b in einem selbst geschriebenen szenischen Text unter anderem daran appellierten, sparsam mit Energie umzugehen und die Atomkraftwerke zu schließen, wiesen Schüler der Klasse 6c mit ihrem Stück „Die Reise nach Afrika“ auf den fairen Handel mit Schokolade hin.

 
(mehr) (60 Wörter)

Schulpartnerschaft der Geschwister-Scholl-Schule in Neuss mit der Warschauer Schule Zespol Szkol Licealnych i Ekonomicznych nr.1

 Druckfähige Version anzeigen 

Das gemeinsame Programm der deutsch-polnischen Partnerschaft steht unter dem Titel "Gemeinsame Vergangenheit und Zukunft in einem vereinten Europa". Die Schüler sollen sich mit der gemeinsamen Vergangenheit (Drittes Reich und 2. Weltkrieg) und der gemeinsamen Zukunft (Leben in der EU) beschäftigen.

Die Geschwister-Scholl-Schule/Neuss bei Düsseldorf ist seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 eine Partnerschaft mit der Warschauer Schule Zespol Szkol Licealnych nr 1 eingegangen. Im November 2010 war der betreuende Lehrer, Herr Günter Simon, mit deutschen Schülern in Warschau, Auschwitz, Auschwitz-Birkenau und Krakau. Es ist geplant, dass die polnischen Schülern mit ihren Lehrern im Juni 2011 zum Besuch nach Neuss kommen. Einen Bericht zur Planung des Besuchs finden Sie weiter unten.

 
(mehr) (70 Wörter)

Ausschreibung Förderprogramm "Menschen Rechte Bilden"

 Druckfähige Version anzeigen 

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ in Berlin schreibt mit Antragfrist 31. August 2011 erneut ihr Förderprogramm „Menschen Rechte Bilden“ – Förderprogramm für Menschenrechtsbildung durch historisches Lernen aus.

Anbei finden Sie die Ausschreibung und das Antragsformular.

Nähere Informationen zu den Kriterien und Projektbeispiele finden Sie hier:
http://www.stiftung-evz.de/foerderung/menschenrechte/menschen-rechte-bilden/

In 2011 sind besonders Projekte in den Ländern Russland, Ukraine, Weißrussland, Estland, Lettland, Litauen, Tschechische Republik, Polen und Israel willkommen, also Projekte die außerhalb Deutschlands stattfinden. Projekte können national oder international ausgerichtet sein.

Und Projekte, die es schaffen auf eine überzeugende Art und Weise Menschenrechtsbildung und Historisches Lernen zu verbinden und auch einen Beitrag im Kampf gegen Antisemitismus leisten, sind besonders willkommen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Ausschreibung in den genannten Ländern verbreiten und geeignete Träger darauf aufmerksam machen würden.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
Christa Meyer, Programmleiterin

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Lindenstr. 20-25
10969 Berlin
Tel. +49 (0)30 / 25 92 97-73
Fax +49 (0)30 / 25 92 97-11
E-Mail: meyer(at)stiftung-evz.de
http://www.stiftung-evz.de

 

Erinnerungskultur 2.0 - Konferenz "Digital Memory on the Net"

 Druckfähige Version anzeigen 

Vom 14. bis 16. April fand die internationale Konferenz "Digital Memory on the Net" statt. Sie konnte online unter httpasts://digitalmemoryonthenet verfolgt werden.

Die Tagung zur Erinnerungskultur im Netz wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit der deutschen Kinemathek und dem Medienpartner 3 Sat Kulturzeit in Berlin ausgerichtet.

Auf http://www.bpb.de/digitalmemoryonthenet können nun Vorträge und weitere Unterlagen abgerufen werden.

 

Die Weiße Rose - aus den Archiven des Terrors

 Druckfähige Version anzeigen 

Die Weiße-Rose-Stiftung und das Junge Schauspiel Ensemble München laden Sie zu einer Sondervorstellung im Kleinen Theater Haar anlässlich des 90. Geburtstags von Sophie Scholl ein.

Sonntag, den 8. Mai 2011, 17 Uhr (Matinéepreis 15,-/10,- ¤)
Montag, den 9. Mai 2011, 15 Uhr (geschlossene Schulvorstellung; Schülerkarten à 8,- ¤)

Kleines Theater Haar
Casinostr. 75, 85540 Haar
Telefon 089 / 890 56 98 13
http://www.kleinestheaterhaar.de

Einladung Junges Schauspiel Ensemble zum 90. Geburtstag von Sophie Scholl (529 KByte)

In der Münchner Studentenkompanie begegnen sich im Jahre 1940 die beiden Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell. Aus der intensiven und ungewöhnlichen Freundschaft der beiden jungen Männer und ihrer kritischen Einstellung zum herrschenden Regime erwächst der zunächst passive, dann aktive Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der unter dem Namen „Die Weiße Rose“ berühmt werden sollte.
Nach und nach schließen sich den Aktionen die Freunde Christoph Probst, Willi Graf, Hans‘ Schwester Sophie und der Universitätsprofessor Kurt Huber an. Was mit einem getippten Flugblatt begann, wird zu einer gedanklichen Macht, die sich vorgenommen hat, den Nationalsozialismus zu stürzen.

Nach den Flugblatt-Aktionen im Frühsommer 1942, der massenweisen Herstellung und Verbreitung des V. Flugblatts im Januar 1943, dem Schreiben der Parolen an öffentlichen Gebäuden, wird Hans Scholl, zusammen mit seiner Schwester Sophie, am 18. Februar 1943 beim Auslegen des VI. Flugblattes von der Gestapo in der Universität München verhaftet. An diesem 18. Februar 1943, es war ein milder sonniger Vorfrühlingstag, verkündet der Propagandaminister Goebbels im Berliner Sportpalast den „Totalen Krieg“. Ein paar Tage später, am 22. Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl, zusammen mit dem Freund Christoph Probst vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am selben Tag durch das Fallbeil ermordet.

 
(mehr) (280 Wörter)

Ausstellung über Prozesse gegen Mitglieder der Weißen Rose im Justizpalast öffentlich zugänglich

 Druckfähige Version anzeigen 

Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes"
Die Prozesse gegen die Widerstandsgruppe Weiße Rose in München 1943
Eine Ausstellung des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz in Zusammenarbeit mit der Weiße Rose Stiftung e.V.

Am 22. Februar und am 19. April 1943 fanden im Justizpalast am Stachus in München vor dem Volksgerichtshof unter dem Vorsitz von Roland Freisler die ersten beiden Prozesse gegen Mitglieder der studentischen Widerstandsgruppe Weiße Rose statt. Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Prof. Dr. Kurt Huber und Willi Graf wurden zum Tode und zehn weitere Angeklagte zu teils langen Freiheitsstrafen verurteilt.
Anklageerhebung, Verfahren und Urteilsspruch waren reine Willkür.

Die Ausstellung kann ab 17.9.07 besichtigt werden.

Ort, Anfahrt und Öffnungszeiten
Justizpalast, Prielmayerstraße 7, Saal 253
Haltestelle "Karlsplatz (Stachus)" der Linien U4, U5, Tram 16, Tram 17, Tram 18, Tram 27 sowie aller S-Bahnen.
Geöffnet: werktags 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
außer vom 10.4. bis 31.5. und vom 10.10. bis 30.11.
Telefon: 089 / 5597-2550

 

Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V. Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V.