Zusammentrommeln zum Gedenken

Montag, 21. April 2008, 14:14 Uhr

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Hamburg erinnert in besonderer Weise an den 65. Todestag von Hans und Sophie Scholl. Das hat Anstoß für weitere Aktivitäten gegeben.

Der diesjährige 22. Februar ist der 65. Todestag von Hans und Sophie Scholl, die wegen ihres mutigen Widerstands gegen die Nazi-Diktatur hingerichtet wurden. Es ist gleichzeitig der 20. Jahrestag der Namensgebung der „Geschwister-Scholl-Gesamtschule“ in Hamburg.

Dieser Tag wurde an unserer Schule mit einer Vielzahl von Angeboten und Projekten begangen. Zur gemeinsamen Gedenkfeier „trommelte“ – durch alle Flure ziehend – die neue Trommelgruppe alle Schülerinnen und Schüler „zusammen“.

In der Aula gab es dann ein kurzes Programm: Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs sagen ein Spiritual und lasen aus den Briefen und Tagebüchern von Hans und Sophie, unser Schulleiter Frieder Bachteler sprach über das Vorbild der Geschwister, die ihr Eintreten für eine gerechtere und menschlichere Welt mit dem Leben bezahlt haben. Zum Schluss trug Afi aus Togo ein Lied und ein Gedicht aus dem von Hamburger Flüchtlingen entwickelten Theaterstück „Akwaaba“ vor.

In den anschließenden Projekten wurden in den Klassen Filme geschaut, Briefe an Hans und Sophie Scholl geschrieben und mit Zeitzeugen, die die Nazi-Zeit noch erlebt haben, gesprochen.

Mehr zum Projekt: http://geschwister-scholl-gs-hamburg.de/Kunst/Kunstseiteprojekte4a.html

Homepage der Schule: http://www.geschwister-scholl-gs-hamburg.de



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