Fit für den verbalen Schlagabtausch

Dienstag, 29. April 2008, 10:04 Uhr

Sachgerechtes Argumentieren ist für die Demokratie unerlässlich. Darum macht das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen seit Jahren beim Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ mit.

Miteinander debattiert haben Schüler am Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen schon immer – ob im Unterricht über fachliche Themen oder in der Pause über das, was sie zurzeit privat bewegt. Aber seit 2003 erfolgt dies darüber hinaus im Rahmen eines besonderen Wettbewerbes, in dem die Schüler die Kunst des Debattierens vertiefen und sich fit machen für einen niveauvollen verbalen Schlagabtausch.

Denn das GSG nimmt seitdem jährlich als Gründungsmitglied des Schulverbundes Aachen II am Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Damit sieht sich die Schule ganz in der Tradition ihrer Namensgeber. Sie wissen: Kenntnisreiches Argumentieren ist wichtig für die Demokratie.

Miteinander debattiert haben Schüler am GSG schon immer – ob im Unterricht über fachliche Themen oder in der Pause über das, was sie zurzeit privat bewegt. Aber seit 2003 erfolgt dies darüber hinaus im Rahmen eines besonderen Wettbewerbes, in dem die Schüler die Kunst des Debattierens vertiefen und sich fit machen für einen niveauvollen verbalen Schlagabtausch.

Denn das GSG nimmt seitdem jährlich als Gründungsmitglied des Schulverbundes Aachen II am Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Dieser ist mit einem Etat von 4,5 Millionen ¤ das größte privat finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Dabei werden aktuelle gesellschaftspolitisch strittige Themen in Debattierrunden zu vorgegebenen Regeln von Schülern kontrovers diskutiert: Jeweils vier Schüler debattieren 24 Minuten lang – ohne Gesprächsleiter – ihr Thema und werden im Anschluss daran von geschulten Juroren beurteilt, und zwar auf mehreren Ebenen: in der Klasse bzw. im Kurs, im Schulverbund mit unseren Aachener Partnerschulen, im Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen und beim Bundesfinale in Berlin. Als Preis winkt nicht nur die Qualifikation für den Wettbewerb auf der nächsthöheren Stufe, sondern auch die Teilnahme an attraktiven Rhetorik-Seminaren mit Profi-Trainern.

Auf die Methoden und Techniken des Debattierens werden die Schüler der Stufen 9-13 entweder im Rahmen ihres Deutschunterrichts oder in einer AG vorbereitet. Und dies nicht ganz ohne Erfolg! Regelmäßig gewannen in den letzten Jahren Schüler unserer Schule den Aachener Regionalwettbewerb und qualifizierten sich für die Landesausscheidung von NRW. In diesem Jahr schaffte dies Sebastian Bock (Stufe 9), im vergangenen Jahr Alexander Reichert und Daniela Thiems, zuvor Esra Güner bereits mehrfach (alle jetzt Stufe 13), die die Schule auch beim letztjährigen Sprachturnier der Aachener Gymnasien glänzend vertrat. Im Jahr 2006 gelang Niclas Delheid (damals Stufe 11) sogar der Einzug ins nordrhein-westfälische Debattier-Finale im großen Sendesaal des WDR, bei dem er einen hervorragenden dritten Platz belegte.

Dass die Debatte als eine besondere Form der diskursiven Auseinandersetzung am Geschwister-Scholl-Gymnasium eine besondere Bedeutung einnimmt, steht dabei ganz in der Tradition seiner Namensgeber. Denn wenn Schüler lernen, kenntnisreich und sachgerecht zu argumentieren, üben sie damit auch etwas ein, was für eine demokratische Kultur unerlässlich ist. Und es wird ihnen dann vielleicht auch eine Selbstverständlichkeit sein, das Wort zu erheben, wenn diese demokratische Kultur bedroht ist.

G.Schins

Homepage: www.geschwister-scholl-gymnasium-aachen.de



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