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    Netzwerk Weiße Rose   Zitat Dr. Richard Wizsäcker

Schüler/innen des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums setzen Zeichen gegen das Vergessen

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Seit dem 11. September 2009 erinnert ein weiterer Stolperstein an eine Oranienburgerin, die ein Opfer der Naziherrschaft wurde. Im Beisein von Ministerpräsident Matthias Platzeck und Landrat Karl-Heinz Schröter wurde der Stein in Erinnerung an Gerda Bukofzer, geborene Mannheim, vor dem ehemaligen Haus Nr. 6 in der Havelstraße verlegt. Die Ärztin war im Jahr 1941 von hier aus vor dem Naziterror nach Argentinien geflohen, wo sie 1987 starb.
Unter den Anwesenden war auch ihr Sohn Victor Bukofzer aus Buenos Aires. Zwei Tage zuvor war er bereits Gast des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums, um über seine Familie und sein Leben zu sprechen und mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren.
Musikalisch umrahmt wurde die Steinverlegung vom Chor des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums. Schülerinnen und Schüler der Stolperstein-AG der Schule trugen einen Text zur Biographie der Familie Mannheim vor, die sie im Rahmen ihrer Arbeit recherchiert hatten. Außerdem hatten sie sich erfolgreich um Patenschaften für die Gedenksteine bemüht.
Der Ministerpräsident dankte den Jugendlichen und sagte: "Junge Menschen setzen sich damit auf direkte und eindringliche Weise mit der Vergangenheit auseinander."
Bereits 2008 waren unter Mitwirkung der Stolperstein-AG, die vom Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt in Oranienburg unterstützt wird, zwei Steine für Therese Mannheim, der Mutter von Gerda Bukofzer, und ihren Bruder Günther verlegt worden. Therese Mannheim wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert, Günther Mannheim konnte 1939 über Shanghai nach Amerika flüchten.
 

Schülerstiftung - Ein Modell?

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Unter dieser Frage stand ein Lehrertreffen, zu dem die Weiße Rose Stiftung e.V. am 22./23.6.09 im Rahmen des Netzwerks Weiße Rose eingeladen hatte. Die Begegnung fand unter dem Vorsitz von Dr. Hildegard Kronawitter in der Moderation durch ihren Vorgänge Dr. Christof Schmid statt. Beteiligt waren neben dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (Claudia Reimann) das Hans-Carossa-Gymnasium Landshut (Franz Gervasoni), das Willi-Graf-Gymnasium München (Wolfgang Püschel), das Kurt-Huber-Gymnasium Gräfelfing (Dr. Toni Liebl), das Katharinen-Gymnasium Ingolstadt (Michael Erber), das Gymnasium Kirchheim (Rosa Pauels), das Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben (Heinz Mayer) sowie das Christoph-Probst-Gymnasium Gilching (Peter Schubert).

Vorgestellt und diskutiert wurde ein Projekt, das, angestoßen und realisiert von Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Münster, nun schon in vierten Jahr existiert und lebendig ist: Courage Schülerstiftung - Schüler setzen Zeichen.
 
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Kinder zum Olymp! Ein gewichtiger Preis

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Liebe Netzwerkschulen,
lieber Herr Dr. Schmid, liebe Frau Drolshagen,
liebe Frau Dr. von Weizsäcker,

als wir in München als Gründungsschule des Netzwerkes die irritierend einfache "Serviette" von Cary S. Leibowitz vorstellten, war lang noch nicht absehbar, dass diese Arbeit dann tatsächlich ein Buch initiieren könnte, das ganz der Perspektive heutiger Schülerinnen und Schüler galt und gilt.

Mittlerweile gibt es dieses Buch "Gewichtsprobleme?" und es gab Folgeveranstaltungen wie die Lesung anlässlich des Gedenkens an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, zu der wir Lesepaten einluden und zu der dann zu unser aller Freude auch Frau von Weizsäcker erschien.

Als erste Ankündigung darf ich im Namen der Schülerinnen und Schüler dem Netzwerk nicht nur eine interessante Bildungsinitiative vorstellen, sondern auch deren Preisverleihung.

Kinder zum Olymp! (www.kinderzumolymp.de) - so der Name einer Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länger in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung - hat einen weiteren Wettbewerb ausgeschrieben. Ziel ist es, in Form verschiedener Sparten, so etwa Musik, Theater und auch Literatur, Jugendliche und Kinder anzuregen, sich enger und inovativer in Kultur einzubringen.

Zu unserer großen Freude ist das Buch "GEWICHTSPROBLEME? SELBSTaussagen zum RASSISMUS" diesjähriger Preisträger der Klassen 10 bis 13 und das in der Sparte Literatur.

Alsbald folgen weitere Informationen - für uns folgt dann eine Einladung nach Berlin und dem Netzwerk eröffnet diese interessante Initiative vielleicht weitere Wege, da zwischen den Schulen und Institutionen noch mehr Vernetzung zu schaffen.

Beste Grüße an alle!

Peter Gutsche
 

Das Netzwerk wächst

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Vom 17. bis zum 21.9.08 trafen sich auf Einladung der Weiße Rose Stiftung e.V. und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Schüler, Lehrer und Experten zur zweiten Projektwoche „Netzwerk Weiße Rose“. Die Veranstaltung fand in den Räumen der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Beteiligt waren das Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster, die Sophie-Scholl-Oberschule Berlin und das Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben.

 
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Ein Netzwerk entsteht

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Projektwoche der Weiße Rose Stiftung e.V. in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit vom 17. bis 21.9.2007 in München.

„Ich bin total begeistert von den jungen Leuten, die sich hier engagieren. Was sie an ihren Schulen tun, ist wirklich mutig. Sie haben vielen Erwachsenen viel voraus.“
(Nadja Benaissa, Sängerin der Gruppe „No Angels“, am 18. September 2007 zum Netzwerk Weiße Rose)

 
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Ausstellung über Prozesse gegen Mitglieder der Weißen Rose im Justizpalast öffentlich zugänglich

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Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes"
Die Prozesse gegen die Widerstandsgruppe Weiße Rose in München 1943
Eine Ausstellung des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz in Zusammenarbeit mit der Weiße Rose Stiftung e.V.

Am 22. Februar und am 19. April 1943 fanden im Justizpalast am Stachus in München vor dem Volksgerichtshof unter dem Vorsitz von Roland Freisler die ersten beiden Prozesse gegen Mitglieder der studentischen Widerstandsgruppe Weiße Rose statt. Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Prof. Dr. Kurt Huber und Willi Graf wurden zum Tode und zehn weitere Angeklagte zu teils langen Freiheitsstrafen verurteilt.
Anklageerhebung, Verfahren und Urteilsspruch waren reine Willkür.

Die Ausstellung kann ab 17.9.07 besichtigt werden.

Ort, Anfahrt und Öffnungszeiten
Justizpalast, Prielmayerstraße 7, Saal 253
Haltestelle "Karlsplatz (Stachus)" der Linien U4, U5, Tram 16, Tram 17, Tram 18, Tram 27 sowie aller S-Bahnen.
Geöffnet: werktags 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
außer vom 10.4. bis 31.5. und vom 10.10. bis 30.11.
Telefon: 089 / 5597-2550

 

Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V. Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V.