"Wer ehrlich ist, hat ein gutes Gewissen" - Besondere Werteerziehung mittels eines Wertekalenders und einer Litfaßsäule, die nach dem Wertekalender monatlich gestaltet wird. Nimmt Namen besonders erst, da Geburtsort von Hans Scholl
Geschwister-Scholl-Schule
Forchtenberg (BW)
Grundschule
"Helden: verehrt - verkannt - vergessen" Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. (Achte Klasse) Erste Teilnahme der Schule. Heldin: Sophie Scholl, Forchtenberg = Geburtstort
"Flugblätter heute" (Hans und Sophie Scholl - unsere Welt)
"Die Welle" Theateraufführung nach dem Originalereignis, Buch und Film
Sophie-Scholl-Schule
Leutkirch (BW)
Berufsschule
"Die andere Hälfte" - künstlerische Darstellung zweier Kopfhälften: eine Hälfte das Photo der Schüler, die andere Hälfte ein Satz von / zu Sophie Scholl
Bayern (BY)
Christoph-Probst-Gymnasium
Gilching (BY)
Gymnasium
"Talkalisten" (Drogenberatung von Schülern für Schüler)
"Wer ehrlich ist, hat ein gutes Gewissen" - Besondere Werteerziehung mittels eines Wertekalenders und einer Litfaßsäule, die nach dem Wertekalender monatlich gestaltet wird. Nimmt Namen besonders erst, da Geburtsort von Hans Scholl
"Die andere Hälfte" - künstlerische Darstellung zweier Kopfhälften: eine Hälfte das Photo der Schüler, die andere Hälfte ein Satz von / zu Sophie Scholl
Teilnahme an Wettbewerben
Geschwister-Scholl-Schule
Forchtenberg (BW)
Grundschule
"Helden: verehrt - verkannt - vergessen" Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. (Achte Klasse) Erste Teilnahme der Schule. Heldin: Sophie Scholl, Forchtenberg = Geburtstort
Das Anne-Frank-Gymnasium in Erding ist seit 2001 (damals noch unter anderem Namen) "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" (SoR). Der damit verbundene Auftrag wurde seither durch eine Reihe von Projekten umgesetzt.
Überblick über die Projekte ab 2003:
2003
Entstehung einer neuen Hausordnung, die besonderes Augenmerk auf demokratisches Handeln legt und fordert, Rassismus in jeder Form entgegen zu wirken. Ernst Grube wird als prominenter Zeitzeuge Schirmherr des Arbeitskreises "SoR".
Seit dem 16. März 2010 heißt die „Schule für Körperbehinderte und Kranke an der Klinik Santa Maria Oberjoch“ Sophie-Scholl-Schule. Zur offiziellen Feier der Namensänderung schickte die Weiße Rose Stiftung e.V. ein Grußwort.
Und damit sind wir schon bei der Geschichte...
Am 12. Juni 2009 hätte Anne Frank ihren 80. Geburtstag gefeiert. Für das Anne-Frank-Gymnasium in Erding war das Grund genug, diesen Geburtstag am Freitag, den 19. Juni 2009, zu feiern und der Namensgeberin zu gedenken.
Wie aber soll so eine Feier gestaltet werden? Keine leichte Aufgabe.
Schulleiterin, Lehrerinnen und Lehrer begannen bereits ein Jahr vorher mit ihren Vorbereitungen. Sie wollten zusammen mit den Schülern einen Tag gestalten, der mit Theaterstücken, Film-Vorführungen, Vorträgen und Zeitzeugengesprächen an das NS-Regime und die Judenverfolgung erinnert – aber es sollte auch eine fröhliche Geburtstagsfeier werden mit Musik, Essen, Trinken und vielen Gästen.
Wichtig war der Schulleitung, dass die Aktivitäten von den Schülern selbst gestaltet werden – immer mit der Frage im Hinterkopf, wie Anne Frank sich verhalten würde, wäre sie selbst Schülerin der Schule.
Die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen näherten sich der Namensgeberin ihrer Schule dann auch ganz unterschiedlich – und am Ende standen nicht nur der Geburtstag mit vielen Aktivitäten, sondern auch Ergebnisse aus verschiedenen Arbeitsgruppen, die bestehen bleiben und der Schule für die Zukunft ein ganz eigenes Gesicht geben.
Am 13.11.09 diskutierten die Schüler mehrerer Schulen, ob und wie weit sie das Modell der Schülerstiftung aus Münster an ihren Schulen umsetzen können – und kamen zu interessanten Ergebnissen.
Schon im Juni 2009 hatten sich die Lehrer der beteiligten Schulen getroffen, um über das Projekt einer Schülerstiftung mehr zu erfahren und zu überlegen, wie sie es auf ihre Schulen anwenden können. Die Chance für eine Adaption des Modells sahen die Lehrer damals jedoch nur über den unmittelbaren Kontakt zu den Schülervertretern ihrer Schulen. Und so war es nur konsequent, dass sich Lehrer und Schüler trafen, um gemeinsam weitere Schritte zu überlegen.
Die Klasse 8a der Bischof-Riccabona-Volksschule in Wallersdorf beteiligte sich am Geschichtswettbewerb 2009 des Bundespräsidenten, der unter dem Motto stand: „Helden verehrt – verkannt – vergessen“.
Die Schülerinnen und Schüler machten sich auf die Suche nach Helden in ihrer Umgebung ... und wurden fündig!
Am Anfang stand die Frage: „Wer sind eigentlich unsere Helden?“ Die SchülerInnen sammelten Vorschläge – Harry Potter, Piloten, Sportler. Aber, sind das wirklich Helden? Zweifel kamen auf.
Eine der ältesten Namensträger-Schulen feierte Jubiläum. Seit September 1949 erinnert das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Freiberg mit seinem Namen an die Weiße Rose und den Widerstand gegen Hitler.
Eine großartige Tatsache, wenn man bedenkt, dass dies bereits gut 4 Jahre nach Kriegsende und in der damals neu gegründeten DDR stattgefunden hat.
Mit einem aufwändigen Programm für alle Schüler und interessierte Freiberger Bürger – u.a. wurde die Wanderausstellung der Weißen Rose Stiftung e.V. gezeigt – erinnerte die Schule nun an die Namensgebung vor 60 Jahren.
Eine Initiative des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und des Wirtschaftsgremiums Pulheim
Mit dem Preis „von hier aus“ möchten das Geschwister-Scholl-Gymnasium und das Wirtschaftsgremium Pulheim Schülerinnen und Schüler fördern, die – innerhalb und außerhalb von Schule – zivilcouragiert handeln oder zu einer konstruktiven Konfliktkultur beitragen. Die überparteiliche Initiative wird getragen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium und vom Wirtschaftsgremium Pulheim.
Bei einer Festveranstaltung am 11. September 2009 hat Bildungsminister Holger Rupprecht dem Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum den Titel Programmschule im Rahmen des Programms Hands across the campus verliehen.
Damit würdigt der Minister das Engagement unserer Schule, sich für pluralistisches Denken und demokratisches Handeln einzusetzen und dies in das Schulprogramm zu integrieren. Dazu gehört neben einer stärkeren Demokratisierung des Unterrichts auch die bessere Integration der Schule in die außerschulische Umgebung. Stellvertretend für die vielen Projekte, die das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in diesem Zusammenhang durchführt, wurde im Rahmen der Titelverleihung ein Film über jüdisches Leben in Oberhavel präsentiert.
Das so genannte Hands across the campus-Programm wurde in den USA entwickelt und wird in Deutschland vom American Jewish Committee unterstützt. Es verfolgt das Ziel, eine schulübergreifende Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und der Anerkennung von Vielfalt zu fördern. Die Hands-Schulen sind Bestandteil des Brandenburger Netzwerks Demokratie leben und lernen", in dem sich Schulen zusammengeschlossen haben, um sich mit Themen wie Demokratiepädagogik, Rechtsextremismus und Antisemitismus auseinanderzusetzen.
Seit dem 11. September 2009 erinnert ein weiterer Stolperstein an eine Oranienburgerin, die ein Opfer der Naziherrschaft wurde. Im Beisein von Ministerpräsident Matthias Platzeck und Landrat Karl-Heinz Schröter wurde der Stein in Erinnerung an Gerda Bukofzer, geborene Mannheim, vor dem ehemaligen Haus Nr. 6 in der Havelstraße verlegt. Die Ärztin war im Jahr 1941 von hier aus vor dem Naziterror nach Argentinien geflohen, wo sie 1987 starb.
Unter den Anwesenden war auch ihr Sohn Victor Bukofzer aus Buenos Aires. Zwei Tage zuvor war er bereits Gast des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums, um über seine Familie und sein Leben zu sprechen und mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren.
Musikalisch umrahmt wurde die Steinverlegung vom Chor des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums. Schülerinnen und Schüler der Stolperstein-AG der Schule trugen einen Text zur Biographie der Familie Mannheim vor, die sie im Rahmen ihrer Arbeit recherchiert hatten. Außerdem hatten sie sich erfolgreich um Patenschaften für die Gedenksteine bemüht.
Der Ministerpräsident dankte den Jugendlichen und sagte: "Junge Menschen setzen sich damit auf direkte und eindringliche Weise mit der Vergangenheit auseinander."
Bereits 2008 waren unter Mitwirkung der Stolperstein-AG, die vom Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt in Oranienburg unterstützt wird, zwei Steine für Therese Mannheim, der Mutter von Gerda Bukofzer, und ihren Bruder Günther verlegt worden. Therese Mannheim wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert, Günther Mannheim konnte 1939 über Shanghai nach Amerika flüchten.
Liebe Netzwerkschulen,
lieber Herr Dr. Schmid, liebe Frau Drolshagen,
liebe Frau Dr. von Weizsäcker,
als wir in München als Gründungsschule des Netzwerkes die irritierend einfache "Serviette" von Cary S. Leibowitz vorstellten, war lang noch nicht absehbar, dass diese Arbeit dann tatsächlich ein Buch initiieren könnte, das ganz der Perspektive heutiger Schülerinnen und Schüler galt und gilt.
Mittlerweile gibt es dieses Buch "Gewichtsprobleme?" und es gab Folgeveranstaltungen wie die Lesung anlässlich des Gedenkens an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, zu der wir Lesepaten einluden und zu der dann zu unser aller Freude auch Frau von Weizsäcker erschien.
Als erste Ankündigung darf ich im Namen der Schülerinnen und Schüler dem Netzwerk nicht nur eine interessante Bildungsinitiative vorstellen, sondern auch deren Preisverleihung.
Kinder zum Olymp! (www.kinderzumolymp.de) - so der Name einer Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länger in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung - hat einen weiteren Wettbewerb ausgeschrieben. Ziel ist es, in Form verschiedener Sparten, so etwa Musik, Theater und auch Literatur, Jugendliche und Kinder anzuregen, sich enger und inovativer in Kultur einzubringen.
Zu unserer großen Freude ist das Buch "GEWICHTSPROBLEME? SELBSTaussagen zum RASSISMUS" diesjähriger Preisträger der Klassen 10 bis 13 und das in der Sparte Literatur.
Alsbald folgen weitere Informationen - für uns folgt dann eine Einladung nach Berlin und dem Netzwerk eröffnet diese interessante Initiative vielleicht weitere Wege, da zwischen den Schulen und Institutionen noch mehr Vernetzung zu schaffen.
Die Erich Kästner-Gesamtschule Essen hat zu einer Lesung der besonderen Art eingeladen – und damit ihr Serviettenprojekt des Netzwerks fortgesetzt.
27. Januar 2009, 64. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Die Erich Kästner-Gesamtschule aus Essen, eine der fünf Gründungsschulen des Netzwerks Weiße Rose, lädt zu einer Lesung in die Aula ein. Die Schülerinnen und Schüler haben Texte geschrieben. Und sie haben sich Lesepaten, allesamt Erwachsene, ausgesucht, die ihre Texte vorlesen. Es sind Beiträge aus dem Buch „Gewichtsprobleme – Selbstaussagen zum Rassismus“, das die Netzwerker schon kennen und das wiederum aus dem „Serviettenprojekt“ erwuchs.
Die Lesung für sich genommen, wäre zwar einmal etwas Neues, aber noch nicht weiter bemerkenswert. Es sind die Texte, die den Abend so besonders machen. Private, fast intime Texte über Ausgrenzung und Rassismus, über Gefühle und Verletzungen.
Noch heißt die Schule Santa Maria im bayerischen Oberjoch offiziell nicht Sophie-Scholl-Schule. Aber bald. Denn sie will ihrer bildungspolitischen Ausrichtung einen Namen geben.
Es geht um die „Schule für Körperbehinderte und Kranke an der Klinik Santa Maria Oberjoch“. Das wird sie auch bleiben, die katholische Jugendfürsorge ist ihr Träger. Daran wird sich nichts ändern. Aber am Namen. Seit dem 2. Juni 2008 nennt sich die Schule schon Sophie-Scholl-Schule, Anfang März wird die Namensänderung offiziell gefeiert. Und damit sind wir schon bei der Geschichte. Denn von jeher hat sich die Schule in Deutschlands höchsten Berg- und Skiort, einem Kurort Bayerns, für politische Bildung interessiert, und immer mehr hat sie sich dafür eingesetzt – und Preise bekommen. Zuletzt im November den Simon-Snopkowksi-Preis 2008. Für ihr Projekt zum Thema: „Krieg und Frieden – Nazideutschland“ der Klasse 3/4.
Inge Aicher-Scholl hat den Jugendlichen einst einen Rat mit auf den Weg gegeben. Daran hält sich die Sophie-Scholl-Gesamtschule in Hamm bis heute.
Was können die Mitglieder der Weißen Rose jungen Leuten heute noch bedeuten? Es kommt darauf an, wie man die Frage stellt. „Fragt nicht, ob Ihr Euch in einer derartigen Situation ebenso tapfer verhalten würdet wie sie. Fragt lieber danach, was Ihr tun könnt, dass es erst gar nicht zu einem solchen Terror-Zustand kommt“, riet Inge Aicher-Scholl den Schülerinnen und Schülern der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Hamm. Diese Frage der Schwester von Hans und Sophie Scholl, die sie der Schule am 30. Mai 1990 ins Stammbuch schrieb, stellen sich die Schüler bis heute. Um den Grund für die Frage nicht zu vergessen, unterrichten alljährlich am Todestag von Sophie Scholl Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse der gymnasialen Oberstufe die fünften bis siebten Klassen. Eine weiße Rose ziert auch das Schulwappen.
Dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Bützow (Mecklenburg-Vorpommern) geht es nicht nur um ihr Land, sondern auch um die Welt.
Bützow ist eine kleine Stadt mit großer Vergangenheit. So stellt sich die Stadt in Mecklenburg-Vorpommern selbst vor. Zur großen Vergangenheit gehören auch dunkle Seiten. Wie in vielen Städten mussten auch in Bützow während der Nazi-Zeit Frauen und Männer aus Polen und der Sowjetunion rüstungsrelevante Zwangsarbeit leisten, wie in vielen anderen Städten wurde hier der jüdische Friedhof geschändet. Auch die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen sind hier nicht vergessen, obwohl das schon siebzehn Jahre her ist. Für die Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasium Bützow ist die Erinnerung selbstverständlich. Und ebenso das Handeln. Das liegt auch an den Namensträgern der Schule, den Geschwistern Scholl.
Eine Serviette gegen Rassismus – die Erich Kästner-Gesamtschule aus Essen hat aus ihrem ungewöhnlichen Kunst-Projekt ein Buch gemacht. Das dürfte viele interessieren.
Die Erich Kästner-Schulen gehört zu den ersten Schulen des Netzwerks Weiße Rose. Aus dem Projekt „Seien Sie ehrlich, auch Sie haben Gewichtsprobleme“, mit dem die Schule vor einem guten Jahr an der ersten Netzwerk-Woche teilgenommen hat, ist inzwischen ein Buch geworden. Das Buch trägt den Titel:
„Gewichtsprobleme?“
Es ist natürlich kein Diät- oder Kochbuch. Der Titel soll vielmehr zum Nachdenken anregen. Denn dass wollen Verfasser und Ideengeber mit ihrem Buch erreichen: Die Konfrontation mit sich selbst und die (ge)wichtige Frage nach dem eigenen Rassismus.
„Selbstaussagen zum Rassismus“
So lautet nämlich der Untertitel eines Buches, das auf künstlerische Weise, schreibend und zeichnend, danach fragt, wie es mit dem eigenen Rassismus in uns aussieht. Wir stellen das Buch hier vor, nicht nur um zu zeigen, was aus einem Projekt werden kann, sondern auch, weil es uns für alle Netzwerker interessant erscheint.
Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Schule Leutkirch präsentieren sich mit ihrer Namensgeberin – buchstäblich: Kopf für Kopf
Ein halbes Bild von sich, daneben ein Satz von Sophie Scholl oder einem, der mit ihr zu tun hat. Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Schule Leutkirch haben sich einmal ganz anders mit ihrer Namensgeberin befasst. Sie haben das Andere dem Eigenen hinzugefügt. Sie haben buchstäblich ihren Kopf um Sophie Scholl ergänzt und beide Hälften zusammengefügt. „Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst“, lautet das Motto der zweijährigen Berufsschule aus Baden-Württemberg. Bei den Bildern zeigt sich das in ganz besonderer Weise. Im Sinne dieses Satzes von Sophie Scholl sollen die Schülerinnen und Schüler erzogen werden und leben, und sie tun es. Alljährlich gedenken sie Sophie Scholl „in Würde, weil lebendige Erinnerung Kraft gibt und Wege weist“, wie es im Leitbild der Schule heißt: „Dabei zählt nicht allein das Handeln, sondern die Haltung, die dahinter steht.“
Anfang September startete der neue Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Thema: „Helden: verehrt – verkannt – vergessen“. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster ist dabei. Zum dritten Mal.
Was ist ein Held? Wer ist eine Heldin, wer ein Held? Sind es die Sockelhelden der Denkmäler, die Ehrenbürger der Stadt, die Empfänger der Münster-Nadel und der Paulus-Plakette? Finden wir in Münster auch „stille Helden“ und „Helden des Alltags“? Viele spannende Fragen verbinden sich mit diesen Stichworten. Und viele Möglichkeiten für uns Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Münster, bei der Spurensuche Licht in bisher dunkle, verborgene Nischen der Stadtgeschichte oder ihrer Familiengeschichte zu bringen.
Auch mit der Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wollen die Schüler ein Zeichen setzen – wie schon mit ihrer Courage Schülerstiftung. Bereits zum dritten Mal beteiligen sich Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb. Vor einem Jahr bekamen sie zweimal den dritten Preis.
Anfang September startete der neue Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Thema: „Helden: verehrt – verkannt – vergessen“. Die Geschwister-Scholl-Schule Forchtenberg ist dabei. Ihre Heldin steht schon fest.
Wer ist eine Heldin, wer ein Held? Für die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Forchtenberg ist die Antwort klar: Sophie Scholl. Denn Sophie Scholl wurde in Forchtenberg (Baden-Württemberg) geboren.
Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit dem diesjährigen Thema: „Helden: verehrt – verkannt – vergessen“ können Kinder und Jugendliche ein halbes Jahr an ihrem Wohnort oder in ihrer Region auf historische Spurensuche gehen. Sie recherchieren in Archiven und befragen Zeitzeugen und Experten. Für die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Geschwister-Scholl-Schule Forchtenberg stand schnell fest, dass Sophie Scholl ihre Heldin sein würde. Schließlich ist Forchtenberg ihr Geburtsort. Und so heißt ihr Projekt: „Sophie Scholl – kurzes Leben für die Freiheit“.