Netzwerk Weiße Rose   Zitat Dr. Richard Wizsäcker

Puppen, Pickel, Pubertät

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Die Sophie-und-Hans-Scholl-Schule Wiesbaden stellt sich Werten und Eigenverantwortung der Schüler auf ihre Weise: mit dem Weimarer Kultur-Express, einer Theatergruppe, die sich auch mit dem leidigen Erwachsenwerden befasst.

Der Weimarer Kultur-Express führte für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse ein Theaterstück auf, das es in sich hatte: „Puppen, Pickel, Pubertät“. Doch das Theater nimmt sich nicht nur jugendtypischer Probleme an. Auch die Weiße Rose wird thematisiert. Die Namensgeber sind der Schule selbstverständliche Verpflichtung.

 
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Früher ein Bunker - heute ein Ort der Erinnerung

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Auf dem Gelände der Sophie-Scholl-Oberschule Berlin mussten Zwangsarbeiter im Krieg einen Hochbunker bauen. Heute haben Schüler und Lehrer engen Kontakt zu den ehemals Internierten.

Das Gebäude der Sophie-Scholl-Oberschule in Berlin-Schöneberg war von 1943-45 ein Lager für Zwangsarbeiter. Die Internierten mussten den Hochbunker an der Pallasstraße bauen.1994 bekam die Schule einen Brief einer ehemaligen Zwangsarbeiterin aus der Ukraine, die mit ihren Eltern und zwei Brüdern im „Augustalager“ interniert war. Ein weiterer Kontakt zu ehemaligen Internierten ergab sich 1997. Seitdem besteht ein ständiger und enger Kontakt zu den Menschen, die als Kinder bzw. Jugendliche in das Lager verschleppt wurden. Es fanden Besuche statt und Eltern, Schüler und Lehrer der Sophie-Scholl-Oberschule unterstützen die neu gewonnenen Freunde ständig mit Geld, Sachspenden und Medikamenten.

Am 8. Mai 2008, dem Jahrestag des Kriegsendes, wurde die Sophie-Scholl-Oberschule von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ als einer der „ausgewählten Orte 2008“ geehrt.

 
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Rechts um - und ab durch die Mitte

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Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim eröffnet zum Jahrestag des Kriegsendes trotz massiver Proteste von Rechtsradikalen eine Ausstellung über Rassismus und Antisemitismus

Ausnahmezustand in Pulheim: Während ein Überwachungshubschrauber über der Stadt kreist, zeigt die Polizei in der Innenstadt massive Präsenz. Rechtsradikale hatte zur Demonstration aufgerufen. Der Grund: Im Raum 49 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums wurde die Ausstellung „Rechts um – und ab durch die Mitte“ eröffnet – am Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und des Endes des Zweiten Weltkrieges. Die Ausstellung informiert über Rassismus und Antisemitismus. Das war den Rechtsradikalen ein Dorn im Auge. Sie drohten mit Protesten. Die Schulleitung berief eine Krisensitzung ein: Eine Woche später wurde die Ausstellung schließlich eröffnet – mit großer Resonanz.

Den Netzwerkern der Weiße Rose Stiftung e.V. ist das Pulheimer Gymnasium schon bekannt: Am 18. März präsentierte die Schule ihr Leitbild und ihre vielfältigen Aktivitäten unter dem Motto: „Hinschauen – Courage zeigen“.
Übrigens: Am 20. Juni erhält das Geschwister-Scholl-Gymnasium den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

 
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Wegschauen kann jeder

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Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Göttingen haben sich zu Bus-Scouts ausbilden lassen. Sie sorgen dafür, dass Busfahrten friedliche Fahrten bleiben.

Streit, Mobbing und Aggressionen fangen oft vor Schulbeginn an und hören auch nach der letzten Schulstunde nicht auf. Der Hinweg, der Heimweg, wenn kein Lehrer zuschaut und die Eltern weit sind, sind scheinbar "ideale Gelegenheiten", Aggressionen loszuwerden - unbeobachtet, obwohl es viele Zuschauer gibt. Aber die sind anonym. Und die meisten sehen weg. Dagegen wollen viele etwas tun, vor allem die Schüler selbst. Denn die sind besonders geeignet zur Streitschlichtung. Niemand kennt die Probleme der anderen so gut wie sie. In manchen Gegenden heißen sie Bus-Engel, in Niedersachsen Bus-Scouts. Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Göttingen, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, begleiten Busse seit eineinhalb Jahren. Dafür sind sie extra ausgebildet worden.

Übrigens: Hier, auf der Homepage des Netzwerks Weiße Rose, können alle darüber abstimmen, ob sie Streitschlichtungen in öffentlichen Verkehrsmitteln sinnvoll finden.

 
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Lust auf Politik

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Mit dem Projekt „Carpe Diem“ nutzt die Willi-Graf-Schule St. Ingbert den Tag auf ihre Weise – mit Politikern. Um neugierig auf die meist ungeliebte Politik zu machen, wurden allerdings nur interessante Volksvertreter eingeladen

Demokratie braucht Menschen, die sich engagieren. Doch das Interesse an Politik ist nicht besonders groß. Politiker sind meist unbeliebt. Viele wirken unglaubwürdig und unehrlich. Politikverdrossenheit, ja Politikerverdrossenheit sind die Folge – auch bei vielen Schülerinnen und Schülern, bei den Wählern von morgen also. Um dem entgegenzuwirken, hat man sich im Saarland etwas Besonderes ausgedacht: das viermonatige Projekt „Carpe Diem“, an dem sich neben zwei andern Schulen auch die Willi-Graf-Schule St. Ingbert beteiligte. Immer wieder werden Politiker eingeladen, die besonders sind, die Stärke zeigen, Persönlichkeit besitzen und Authentizität. Leute wie Heiner Geißler von der CDU etwa. Oder Luc Jochimsen von der Partei „Die Linke“.

 
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Selber machen

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Wenn Zeitzeugen nicht mehr kommen können: Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Dortmund gestalten Gedenktage nun selbst

Viele Jahre war es an der Dortmunder Geschwister-Scholl-Gesamtschule Tradition, die Erinnerung an die Reichspogromnacht mit einem Zeitzeugen zu gestalten. Valentin Frank, der nach den Nürnberger Rassegesetzen als Halbjude galt, erlebte die Nacht zum 9. November 1938 in Dortmund mit neun Jahren. Die Familie musste untertauchen, sein älterer Bruder fiel dem „Euthanasie-Programm“ der Nazis zum Opfer und wurde 1941 ermordet. Valentin Frank entging dem Tode nur durch Flucht. – Später ging er Jahr für Jahr an die Geschwister-Scholl-Gesamtschule Dortmund, um über die Verbrechen der Nationalsozialisten zu berichten. Bis er es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr konnte. Da nahmen die Schüler das Gedenken selbst in die Hand.

Und sie tun noch mehr: Sie machen Radio. Anlass war unter anderem der Besuch des „Zuges der Erinnerung“. Wer einen braven Beitrag erwartet, der täuscht sich.

 
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Fit für den verbalen Schlagabtausch

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Sachgerechtes Argumentieren ist für die Demokratie unerlässlich. Darum macht das Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen seit Jahren beim Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ mit.

Miteinander debattiert haben Schüler am Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen schon immer – ob im Unterricht über fachliche Themen oder in der Pause über das, was sie zurzeit privat bewegt. Aber seit 2003 erfolgt dies darüber hinaus im Rahmen eines besonderen Wettbewerbes, in dem die Schüler die Kunst des Debattierens vertiefen und sich fit machen für einen niveauvollen verbalen Schlagabtausch.

Denn das GSG nimmt seitdem jährlich als Gründungsmitglied des Schulverbundes Aachen II am Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Damit sieht sich die Schule ganz in der Tradition ihrer Namensgeber. Sie wissen: Kenntnisreiches Argumentieren ist wichtig für die Demokratie.

 
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Spuren suchen - Spuren finden

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Das Gymnasium Alstertal aus Hamburg befasst sich seit Jahren mit der jüdischen Geschichte. Das Ergebnis: Stolpersteine und ein Preis

„Für das Innehalten und Erinnern – gegen das Wegschauen und Vergessen“. Unter diesem Motto hat sich das Gymnasium Alstertal aus Hamburg auf die Suche nach jüdischem Leben in Fuhlsbüttel gemacht. Die Schülerinnen und Schüler sind fündig geworden. Sie fanden mehr Spuren, als sie ahnten. Und sie ermöglichten die wohl umfangreichste Stolperstein-Verlegung in Hamburg. Für das langjährige Engagement der Schüler und Lehrer erhielt das Gymnasium den Bertini-Preis. Die Schule will erinnern, sie will aufklären, damit neonazistische Aktionen keine Chance haben.

 
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Nazis und Neonazis

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Die Willi-Graf-Realschule Saarbrücken nimmt das Erbe ihres Namens ernst – und verbindet damit stets die Auseinandersetzung mit dem heutigen Rechtsradikalismus.

„Wenn man ein Nazi ist, dann hatte man einen Befehl auszuführen. Wenn man ein Neonazi ist, dann wird man irgendwann zum Mörder.“ So ein Satz sitzt. Vor allem, wenn er von einem ehemaligen KZ-Häftling stammt, der weiß, wovon er spricht. Adolf Burger hat Auschwitz und Sachenhausen nur überlebt, weil er als Fälscher von Banknoten für die Nationalsozialisten nützlich war. Auf seiner Lebensgeschichte basiert der Oskar-prämierte Film „Die Fälscher“. Die Willi-Graf-Realschule Saarbrücken nimmt ihren Namen ernst. Das Zeitzeugen-Gespräch war erst vor zwei Wochen. Zuvor hatten Schüler zusammen mit der Schulleiterin eine Ausstellung über die „Weiße Rose“ erarbeitet. Bei der Eröffnung waren keine Geringeren als der saarländische Ministerpräsident Peter Müller und die Schwester von Willi Graf, Anneliese Knoop-Graf, dabei.

 
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Edelweißpiraten, Stolpersteine, Brandanschlag

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Jahr für Jahr begeht die Geschwister-Scholl-Schule Solingen ihren „Weiße Rose Tag“. Und tut noch mehr...

Mögen Bahn und Busse auch streiken – die Geschwister-Scholl-Schule Solingen lässt sich nicht von ihrem jährlichen „Weiße Rose Tag“ abhalten. Im Februar war so ein Streik. Trotzdem informierte sich die Klasse 10a über jugendliche Widerstandsgruppen wie die „Edelweißpiraten“ im Kölner NS-Dokumentationszentrum in der ehemaligen Gestapo-Zentrale, die alternative Stadtrundfahrt fand statt. – Kurz darauf, im März, sah sich die AG „Weiße Rose“ den „Zug der Erinnerung“ an, der derzeit durch Deutschland fährt und gerade am Düsseldorfer Hauptbahnhof hielt. – Und vor einem Jahr stellte die AG ihr Stolpersteinprojekt in einem kleinen Rollenspiel vor. – Die Schule befasst sich aber nicht nur mit der Erinnerung an die NS-Zeit, sie stellt sich auch der Gegenwart. Vor 15 Jahren, am 29. Mai 1993, erschütterte der Solinger Brandanschlag als Höhepunkt einer Reihe von ausländerfeindlichen und rassistischen Anschlägen die ganze Welt. Zur Zeit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem diesem Ereignis.

 
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Zusammentrommeln zum Gedenken

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Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Hamburg erinnert in besonderer Weise an den 65. Todestag von Hans und Sophie Scholl. Das hat Anstoß für weitere Aktivitäten gegeben.

Der diesjährige 22. Februar ist der 65. Todestag von Hans und Sophie Scholl, die wegen ihres mutigen Widerstands gegen die Nazi-Diktatur hingerichtet wurden. Es ist gleichzeitig der 20. Jahrestag der Namensgebung der „Geschwister-Scholl-Gesamtschule“ in Hamburg.

Dieser Tag wurde an unserer Schule mit einer Vielzahl von Angeboten und Projekten begangen. Zur gemeinsamen Gedenkfeier „trommelte“ – durch alle Flure ziehend – die neue Trommelgruppe alle Schülerinnen und Schüler „zusammen“.

In der Aula gab es dann ein kurzes Programm: Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs sagen ein Spiritual und lasen aus den Briefen und Tagebüchern von Hans und Sophie, unser Schulleiter Frieder Bachteler sprach über das Vorbild der Geschwister, die ihr Eintreten für eine gerechtere und menschlichere Welt mit dem Leben bezahlt haben. Zum Schluss trug Afi aus Togo ein Lied und ein Gedicht aus dem von Hamburger Flüchtlingen entwickelten Theaterstück „Akwaaba“ vor.

In den anschließenden Projekten wurden in den Klassen Filme geschaut, Briefe an Hans und Sophie Scholl geschrieben und mit Zeitzeugen, die die Nazi-Zeit noch erlebt haben, gesprochen.

 
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Gemeinsam für die Schule

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Das Leitbild des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Stuttgart basiert auf dem Erbe von Hans und Sophie Scholl.

Hans und Sophie Scholl, zwei junge, lebensfrohe und wissbegierige Menschen, sind die Namensgeber unserer Schule. Sie haben sich ihrem Gewissen und ihrem Glauben verpflichtet und sich mit aller Konsequenz gegen nationalsozialistische Gewalt und Unmenschlichkeit gewehrt, indem sie mutig gegen Verdrängung und Gleichgültigkeit in der Gesellschaft gekämpft haben. Ihnen fühlen wir uns mit unserem Leitbild verpflichtet. Umfassendes Wissen und ganzheitliche Bildung sind wichtige Voraussetzungen dafür, sich gegen Intoleranz und jede Form von Gewalt einzusetzen und die Zukunft menschenwürdig zu gestalten. Deshalb stärken wir die Persönlichkeit und fördern die Entfaltungsmöglichkeiten des Einzelnen.
Alle am Schulleben Beteiligten wollen im Geiste des Humanismus und der Aufklärung in gegenseitiger Achtung und Verantwortung miteinander leben und arbeiten und sich als mündige Bürger einmischen.
In diesem Sinne verstehen wir unseren gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsauftrag.

 
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Mit türkischen Tänzen und brasilianischem Kampfsport

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Die Ludwig Witthöft Oberschule in Wildau (Brandenburg) setzt mit ihrer AG „Spurensuche“ dem alltäglichen Werteverfall bewusste Werteorientierung entgegen

Wildau, eine kleine Gemeinde südlich von Berlin, ist kaum bekannt. Ihr Nachbarort schon eher. In Königs-Wusterhausen macht das Wort von „national befreiten Zonen“ die Runde, und das berühmt berüchtigte Nazi-Trendlabel „Thor Steinar“ vertreibt von hier seine Textilien. Doch nicht alle schauen weg: Mit der Arbeitsgemeinschaft „Spurensuche“ und ihren vielfältigen Aktivitäten setzt die Ludwig Witthöft Oberschule in Wildau dagegen.

 
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Komponieren, Lesen, Schreiben

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Projektwoche der Staatlichen Regelschule „Geschwister Scholl“ Ilmenau anlässlich des 65. Todestages der Geschwister Scholl und Christoph Probst

In den verschiedensten Projekten beschäftigten wir uns mit dem Leben und Wirken der Geschwister Scholl, Christoph Probst und ihrer Freunde. Im Ergebnis entstanden Präsentationen in Schrift und Bild, eine Präsentation, die die Aktivitäten der einzelnen Klassen in Videosequenzen zusammenfasste, Glasrosen, die heute unsere Fenster schmücken und vieles mehr.Am 22. Februar begann der Schultag mit dem einfühlsamen Lied „Die Weiße Rose“ von Konstantin Wecker und weiße Rosen schmückten im Haupteingang der Schule die Bilder von Hans und Sophie.

Gegenseitig besuchten die Schüler die Räume der anderen Klassen und erfuhren, womit sie sich die Woche über beschäftigten. Im Mittelpunkt standen Gespräche und Nachdenken über die „Weiße Rose“, Frieden und Gerechtigkeit, Freiheit, Humanität und christliche Nächstenliebe.

 
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Wer fährt nach England?

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Erinnerungen an die Kindertransporte 1938 /1939
Ein Film des Exilprojekts am Gymnasium Lerchenfeld (Hamburg) - 2007
ca. 49 Minuten - Farbe

Worum geht es?

Die unglaubliche Rettung von 10.000 Kindern aus Nazi-Deutschland wird von den Menschen erzählt, die als Kinder selbst dabei waren. Die dramatischen Geschichten berichteten die Zeitzeugen Schülern aus der 13. Jahrgangsstufe, die im Rahmen eines Projektes der Herbert-Weichmann-Stiftung viel Zeit und Mühe investierten. Sie fuhren u.a. nach London, um Interviews zu führen und rekonstruierten aus mehr als 15 Stunden Filmmaterial die Geschichte der Kindertransporte, so, wie sie in Erinnerung geblieben ist.

 
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Duschen, essen, reden

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Wohlfühlmorgen am St. Ursula-Gymnasium Düsseldorf: Mit Malteser-Freiwilligen helfen Schülerinnen und Schüler Bedürftigen in ihrer Turnhalle

Sich für Menschen einsetzen, sie in Ihrer Not sehen und nicht wegsehen – ein Wunsch, der viele, vor allem junge Menschen immer wieder bewegt.

Aber wie soll man sich engagieren, woher nehmen wir Ideen, wer kann uns unterstützen?

Soziale Projekte haben an unserer Schule Tradition und sind auch Teil des Selbstverständnisses katholischer Schulen im Erzbistum Köln. Schülerinnen und Schüler unserer Schulen sollen Impulse erhalten, „im Vertrauen auf Gott ein Leben aus dem Glauben zu führen und sich in einer pluralen Gesellschaft und Welt als Christ zu verhalten.“ Ein wichtiges Ziel ist es, „die Würde und die Überzeugung anderer zu achten und die Bereitschaft zu entwickeln, sich für ein friedliches Zusammenleben der Religionen, Kulturen und Völker einzusetzen“ (siehe Kirchliches Schulgesetz des Erzbistums Köln, § 2).

 
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Faszination Streitschlichtung

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Streitschlichter an der Hauptschule an der Cincinnatistraße München

156 Schülerinnen und Schüler können sich nicht irren. Das ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich für die Ausbildung als Streitschlichter an unserer Schule beworben haben.
Seit 7 Jahren haben wir die Streitschlichtung an unsere Schule und sie läuft und läuft.

Ende Oktober geht die 5. Streitschlichtergeneration ins „Trainingslager“ (siehe Punkt 1). Es stimmt, es hat einige Hänger in den 7 Jahren gegeben (Streitschlichtung war nicht „cool“ bei den Schülern, die Lehrer hatten mit uns Streitschlichtern Probleme, die Streitschlichtergruppe war zerstritten und damit mehr mit sich selbst beschäftigt), aber das Streitschlichterzimmer war immer besetzt, wenn was los war.

  1. Die ersten Schritte nach 3 Tagen
  2. Streitschlichtung, was sonst
  3. So und nicht anders
  4. Der Schlichter ist hungrig
  5. Was bringt es eigentlich?
 
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Das friedliche Klassenzimmer

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Mediatoren für Junioren am Erfurter Gutenberg-Gymnasium

Schüler der 11. und 12. kümmern sich intensiv um die Neulinge:

  • Gruppen- und Einzelgespräche
  • Erlebnispädagogik
  • Projektarbeit

Daraus folgt:

  1. Verbesserung des Klassenklimas
  2. gestärkter Zusammenhalt
  3. Streitprävention

 
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Ein Streitschlichter-Pullover erzählt

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Streitschlichter an der Gesamtschule Hamburg-Fischbek

Es war 9.30 Uhr, die Schranktür ging langsam auf. Ich spürte einen kräftigen Griff und wurde in die Höhe gerissen. Lachend stand er vor mir. Schnell aber gefühlvoll öffnete er meinen Reißverschluss.

Er schlüpfte in mich hinein und ich schmiegte mich an ihn. Wir beide wussten, dass wir zusammen, vollkommen waren. Voller Stolz schlenderte er in die Pausenhalle...

 
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Mitmischen - unsere Schule gehört uns

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Die Mitmischer an der Gesamtschule Hamburg-Fischbek

Die Mitmischer sind eine freiwillige Projektgruppe von Schülern aus den Jahrgängen 8, 9 und 10 der Gesamtschule Fischbek, die sich aktiv für die Wünsche und Ideen der Schüler einsetzen und versuchen, diese umzusetzen.
Das Ziel dieser Gruppe ist es, ein Projekt zu planen, es auszuwerten, durchzuführen und somit die Schule zu verbessern.

 
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Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V. Ein Projekt der Weiße Rose Stiftung e.V.