Ziel der Weiße Rose Stiftung e.V. ist es, im In- und Ausland die Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose wach zu halten sowie Toleranz und demokratisches Bewusstsein zu stärken.
Ausstellung: Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945

Ausstellung: Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945

Vom 13. Juli bis 17. Oktober 2026 ist die Ausstellung in der Ausleih- und Ausstellungshalle der Universitätsbibliothek der LMU München zu sehen.

Seit 80 Jahren befindet sich das Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität am Geschwister-Scholl-Platz, der wie andere Straßen und Plätze in München nach Mitgliedern der Weißen Rose benannt wurde. Die Ehrung von Gegnern und Opfern des NS-Regimes durch die Benennung von Straßen und Plätzen sollte Ausdruck der politischen Neuordnung und der Abkehr vom Nationalsozialismus in München sein.

Die politischen und gesellschaftlichen Debatten über den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus, Ehrungen und Erinnerungskultur unmittelbar nach Kriegsende sind die zentralen Themen der Ausstellung.

Die von Studierenden der LMU unter Anleitung der Historikerin Constanze Jeitler kuratierte Ausstellung lädt dazu ein, den Stadtplan als Spiegel historischer Debatten und aktueller Deutungskämpfe neu zu entdecken.

Ausstellungsort:
Universitätsbibliothek der LMU: Ausleih- und Ausstellungshalle
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

Laufzeit:
13.7.2026 – 17.10.2026

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 6.30-22 Uhr, Sa 8-22 Uhr, So 8-20 Uhr

Weitere Informationen: Universitätsbibliothek der LMU

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung fand am Montag, den 13. Juli 2026 statt. Prof. Andreas Wirsching, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der LMU München und ehemaliger Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin hielt den Eröffnungsvortrag zum Thema: „Erinnerungskonflikte im öffentlichen Raum. Überlegungen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit.“

Ein Kooperationsprojekt des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der LMU, der Universitätsbibliothek der LMU, dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt München und der Weiße Rose Stiftung.