Geplante Veranstaltungen im zweiten Quartal 2019

Vortragsveranstaltung: Geschichtswerkstatt Dorfen ehrt Sophie Scholl und Karl Wastl

Ort: Dorfen, Jakobmayersaal

Termin: 21. Mai, 19 Uhr

Zwei Straßen werden in Dorfen nach Sophie Scholl und Karl Wastl benannt: Sophie Scholl bezahlte ihren Widerstand 1943 mit dem Leben, der Kommunist Karl Wastl überlebte jahrelange Haft in verschiedenen Konzentrationslagern und starb 1963. In der Veranstaltung wird über die Namensgeber der Straßen informiert und die Straßenbenennung begründet. Der Geschichtsarbeitskreis bezog die Weiße Rose Stiftung bei der Organisation des Programms ein. Dr. Hildegard Kronawitter wird zu Sophie Scholl sprechen, SchülerInnen und Schüler des Dorfener Gymnasiums werden zum Thema „Es lebe die Freiheit – Jugend und Widerstand im Naziregime” eine Präsentation vorbereiten.

Veranstalter: Geschichtswerkstatt Dorfen, www.geschichtswerkstatt-dorfen.de

 

Hörfunkprojekt im Kurt-Huber-Gymnasium zur Weißen Rose

Ort: DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der LMU

Termin: 23. Mai, 17 Uhr

 Schülerinnen und Schüler des Praxisseminars des Kurt-Huber-Gymnasiums arbeiteten ab Schuljahresbeginn 2018/19 an einem spannenden Projekt: Unter der Leitung ihres Geschichtslehrers Max Kolmeder und begleitet von der Redakteurin Barbara Weiß entwickelten sie eine halbstündige Radiosendung zum Thema Weiße Rose. Die Jugendlichen recherchierten dafür selbst und führten Interviews, u.a. mit dem Historiker Götz Aly und Prof. Wolfgang Huber, Sohn von Kurt Huber. Eine Arbeitsgruppe setzte sich auch mit dem Missbrauch der Erinnerung an die Weiße Rose durch die AfD auseinander und sprach deshalb mit dem AfD Landesvorsitzenden Martin Sichert, der Stellung beziehen sollte. Stattdessen löste seine Reaktion Proteste aus.

Gesendet wird der Beitrag am 27. Mai, 20 Uhr, im Hörfunkprogramm Bayern 2. Zuvor jedoch wird er in der DenkStätte Weiße Rose präsentiert und diskutiert. Wir danken vielmals Frau Isabella Schmid, Leiterin Medienkompetenzprojekte / Ressort Wissen und Bildung Bayerischer Rundfunk und dem Redaktionsleiter Wolfgang Küppers.  

Eine Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk.

 

Weiße Rose: Ethik des Widerstands – gestern und heute

Ort: DenkStätte Weiße Rose und Aula der Hochschule für Philosophie München, Kaulbachstraße 31

Termin: Montag, 15. Juli 2019, 13.30 bis 18.30 Uhr

Programm

13.30 bis 14.30 Uhr: Führung mit Dr. Hildegard Kronawitter durch die DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der LMU

15 bis 16.30 Uhr: Vortrag von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck mit anschließender Podiumsdiskussion mit Berthold Goerdeler, Jakob Knab, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, PD Dr. Barbara Schellhammer und Prof. Dr. Markus Vogt und anschließendem Empfang.  Dr. Veronika Bock, Generalstabsarzt Dr. Gesine Krüger und Prof. Dr. Johannes Wallacher sprechen Grußworte.

17.30 bis 18.30 Uhr: Oper „Die Weiße Rose“ von Udo Zimmermann

Eine Themenveranstaltung der Hochschule für Philosophie München u.a. in Kooperation mit der LMU, der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Weiße Rose Stiftung e.V. im Rahmen der Vorlesungsreihe „Bildung zum Widerstand“. Darin steht die Frage im Vordergrund, wie aus der Charakterbildung die Motivation zum Handeln gewonnen werden kann, die etwa Sophie Scholl vorgelebt hat, und die für den Schutz unserer demokratischen Grundordnung und unserer humanistischen Wertüberzeugungen notwendig ist. Die Vorträge knüpfen an Erfahrungen der Vergangenheit an und gehen auf gesellschaftspolitische Herausforderungen der Gegenwart ein.

Ab 29.4. bis 8.7. finden immer montags ab 18:15 Uhr Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung statt. Informationen zu den einzelnen Vorträgen und Referierenden finden sich unter https://www.hfph.de/hochschule/lehrende/dr-barbara-schellhammer/widerstand.

 

„Europa Talk“ – Bayerisches Bündnis für Toleranz

Ort: Pfeffenhausen, Landkreis Landshut

Termin: Dienstag, 23. Juli, 16 bis 17.30 Uhr und 18.30 bis 20 Uhr

Die Weiße Rose Stiftung ist Mitglied im Bayerischen Bündnis für Toleranz. Sie unterstützt diese Veranstaltung des Bündnisses. Dr. Hildegard Kronawitter wird eine Diskussionsrunde leiten.

Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren die Anwesenden gleichzeitig an acht bis zehn Standorten Fragen zu Landwirtschaft, Arbeit, Pflege, Schule, Bildung, Digitalisierung, Migration, Sport, Medien oder Menschenrechten. Ziel ist es, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen über Europapolitik und was das für den ganz normalen Alltag ganz normaler Menschen bedeutet.

Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 tourt das Bündnis zudem 14 Tage lang mit dem Europa-Bus durch bayerische Städte.